Ärger im Urlaub

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Ärger im Urlaubsparadies

Ärger im Urlaub, weil es statt Meerblick eine Straße vor der Nase gibt oder weil das Hotel nicht am ruhigen Stadtrand sondern mitten im lärmigen Zentrum liegt?
Nicht immer können ärgerliche Abweichun-gen von der geplanten Reise erfolgreich reklamiert und so der Reise-5 preis gemindert werden. Welche Reiseänderungen Aussicht auf
Re-duzierung des Reisepreises haben und wie Urlauber erfolgreich re-klamieren können, sagt die Stiftung Warentest in der aktuellen Aus-gabe ihrer Zeitschrift FINANZtest.

Bei Änderungen vor der Reise gilt: Leer gehen Urlauber meist bei „geringfügigen Änderungen“ aus, wenn beispielsweise die Flugroute aus Sicher-heitsgründen verlegt wurde oder wenn der Hoteltransfer statt mit dem Bus mit der Bahn erfolgt.
Auch eine Verlegung der Reisezeiten um wenige Stunden oder die Umbuchung in ein anderes Hotel gleicher Lage und Qua-lität sind hinzunehmen.
Reklamationen bei „erheblichen Änderungen“ sind erfolgreicher. Wer plötzlich mit dem Bus statt dem Flugzeug reisen soll, ein Innenstadthotel statt Stadtrandlage bekommt oder bei einer Kreuzfahrt we-niger Landgänge hinnehmen muss, kann erfolgreich reklamieren.
Meist tauchen die Mängel jedoch erst am Urlaubsort auf. Die Dusche ist kaputt, der versprochene Meerblick fehlt oder die Disco lärmt bis weit nach Mitternacht.
Wichtig ist jetzt, sofort bei der Reiseleitung Abhilfe zu verlan-gen und dafür eine Frist zu setzen. Wer den Reisepreis mindern will, muss die Mängel mit Fotos oder Protokoll dokumentieren und innerhalb von vier Wochen nach Rückkehr beim Veranstalter geltend machen.

Unter www.finanztest.de – Button „Downloads“ bietet Finanztest als Orientierung eine Mängelliste mit den dafür möglichen Preisminderungen, die so ge-nannte Frankfurter Tabelle.

Informationen

STIFTUNG WARENTEST
Lützowplatz 11-13, 10785 Berlin
Telefon: (0 30) 26 31-23 45, Telefax: (