BDEW Kongress 2014

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Berlin

BDEW Kongress 2014

Vom 24. bis 26. Juni fand im schönen Hotel InterContinental Berlin der BDEW Kongress 2014 statt.

Über 1.400 Teilnehmer haben 2014 den BDEW Kongress wieder zum wichtigsten Branchenereignis gemacht.

Die Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Organisationen diskutierten über zukunftsfähige neue Geschäftsmodelle für die Energie- und Wasserwirtschaft.
Prominente Redner waren unter anderem der Bundesminister Sigmar Gabriel, Chef des Bundeskanzleramts Peter Altmaier sowie Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Zudem nahmen auch zahlreiche, auch international agierende Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer der Energie- und Wasserwirtschaft sowie weitere hochrangige politische und wissenschaftliche Vertreter teil. In Diskussionsrunden, Vorträgen und Fachforen stellten sich Experten den zentralen Fragen der Branche.

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Das Themenspektrum reichte von den internationalen Branchentrends über die Weiterentwicklung des EEG und ein mögliches neues Energiemarkt-Design bis hin zu Lösungen im Wärmemarkt. Diskussionen erörterten zudem die wirtschaftliche Perspektive konventioneller Kraftwerke sowie die Frage: In welche neuen Geschäftsfelder können Stadtwerke ihre Leistungsfähigkeit einbringen? Darüber hinaus stand die Koordination der Energiewende auf nationaler und europäischer Ebene sowie Themen an der Nahtstelle zwischen Energie- und Wasserwirtschaft im Fokus.

Am Donnerstag, dem 26. Juni 2014, wurde in 4 verschiedenen Panels folgende Themen diskutiert:

Panel 1: Perspektiven im Strom- und Gasmarkt
Panel 2: Regulierung der Energienetze: Differenziert, fair, zukunftsfähig
Panel 3: Ideen für den Wärmemarkt – Innovative Lösungen heute und in Zukunft
Panel 4: Wachstumsmarkt Energiedienstleistungen: Smart, vielfältig und rentabel

Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), sagte vor dem größten Branchentreffen: Der BDEW Kongress, der vom 24. bis 26. Juni in Berlin stattfindet, steht unter dem Motto „Neue Geschäftsmodelle für die Energie- und Wasserwirtschaft“.
„Im Rahmen der Möglichkeiten entwickeln die Unternehmen neue Geschäftsmodelle. Aufgrund der in den vergangenen Jahren gewachsenen staatlichen Regulierung und fehlender politischer Rahmenbedingungen ist der Handlungsspielraum jedoch stark eingeschränkt. Die Bundesregierung hat nun die Möglichkeit, mit entschlossenem Handeln und Entscheidungsfreude bei wichtigen Themen eine Kehrtwende einzuläuten“, betonte Hildegard Müller.
Über Studentenpatenschaften ermöglichten die BDEW-Mitgliedsunternehmen auch in diesem Jahr Nachwuchskräften, kostenlos am Kongress teilzunehmen. Zudem erhielten junge Medienmacher die Möglichkeit, direkt vor Ort eine Zeitung über die Themen des Kongresses zu erstellen. 

Im Rahmen der begleitenden Fachausstellung präsentierten sich verschiedene Unternehmen.

Hier konnten sich die Teilnehmer u?ber die Neuigkeiten der Branchen informieren.

Text und Fotos:

Matthias Dikert