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Touristik Lounge Berlin

Am 23. Februar 2015 wurde in Berlin im 25 hours Hotel zur 1. Touristiklounge eingeladen.

Dort, wo sich früher die „Blaue Kugel“ befand, steht jetzt ein modernes Hotel. Sieben gibt es davon in den 5 Städten Frankfurt, Hamburg, Wien, Zürich und Berlin. Diese Einrichtungen sind nicht von der Stange, sondern für jeden Standort maßgeschneidert. Mal cool, mal bunt, mal nostalgisch, mal mondän bieten 25 hours Hotels nicht nur Bett und Bad, sondern auch Unterhaltung, Überraschung und Spaß. Und sie gehören zu den besten Hotels der Welt.
Die blaue Kino-Kugel befindet sich jetzt im Babelsberger Filmpark. Einst wurde die „Kugel“ von Sabine Christiansen genutzt, als sie 10 Jahre darin ihre sonntägliche Talkrunde abhielt. Es war also kein Zufall, dass Frau Christiansen als Moderatorin für die Gesprächsrunde zur 1. Touristiklounge zum Thema „Luxuskreuzfahrt“ gewonnen wurde.
Zurück zum Hotel, das 149 Zimmer beherbergt und einen Meeting-Bereich für bis zu 100 Personen offen hält.
Im denkmalgeschützten Bikini Haus, an der Nahtstelle zwischen dem Berliner Zoo und dem Breitscheidplatz, hat das Team um Designer Werner Aisslinger eine Hotelwelt geschaffen, die mit den Gegensätzen von Natur und Kultur spielt. Anziehungspunkt, nicht nur für Hotelgäste, sind Restaurant und Bar im Dachgeschoss mit umlaufender Terrasse und dem besten Blick über die Hauptstadt.
Die Hauptakteure der 1.Touristiklounge in Berlin waren Karl J. Pojer (Geschäftsführer von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten) und Sabine Christiansen (Fernsehmoderatorin und Journalistin).
Einführende Worte hielt Conrad Rausch von der Agentur „rauschCOMMUNICATIONS&pr aus Hamburg, der dort die Touristiklounge schon seit 2005 erfolgreich veranstaltet.
Karl J. Pojer war in leitenden Positionen als Manager, Generaldirektor und Regionaldirektor in verschiedenen Ländern (USA, Deutschland, Belgien, Portugal) in führenden Hotelkonzernen wie Kempinski Hotels, Sheraton Hotels und Pestana Hotels, Resorts und Casinos, tätig. Im Jahre 1996 kam Pojer zu TUI und leitete bis 2003 als Sprecher der Geschäftsführung die Robinson Club GmbH. Von 2003 bis 2015 war er als Direktor sowie als Bereichsvorstand für den Bereich TUI Hotels& Resorts verantwortlich. Im Mai 2013 übernahm er schließlich als Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten das Management der Luxuskreuzfahrtgesellschaft. 
Heute stand er den Fragen der Moderatorin Sabine Christiansen Rede und Antwort. Unter anderem wollte sie wissen, wohin die neue legere und moderne Luxuskreuzfahrt hin schwimmt. 

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In der Beantwortung kam zum Ausdruck, dass im Luxussegment der Kreuzfahrten für die neue jüngere Elite nicht Kleinigkeiten, wie beispielsweise Kleidungswünsche zählen, sondern es eher auf ein nach ihren Wünschen gestaltetes Urlaubsziel ankommt, wo sich nicht 1000 Leute um die Attraktionen scharen, sondern vielleicht 400 neugierige Passagiere auf ungewöhnlichen Schritten (z.B.Kanu, Rafting etc.) ihre Sehenswürdigkeiten erreichen.
Karl J. Pojer betonte, dass man insbesondere auf der international bestückten MS – Europa II natürlich den Wünschen der jüngeren Zielgruppe gerecht werden muss. Bei 400 Passagieren ist es wichtig, die höchste Qualität beizubehalten, die Grundauslastung des rentablen Schiffes zu gewähren und die Kundenzufriedenheit weiter im oberen Level zu praktizieren. Selbstverständlich spielen auch Nachhaltigkeit, Preisgestaltung und Kinderbetreuung eine große Rolle. Wenn alle (Mannschaft und Gäste) an einem Strang ziehen, hat man am Ende der Urlaubsfahrt strahlende Gesichter und neuen Auftrieb für unbekannte interessante Ziele.
Die Gastgeber, Michael Wünsch (Hoteldirektor von 25 hours hotel bikini berlin), Uwe Bahn (verantwortlich für die Touristiklounge Berlin) und Klaus Hildebrandt (fvw-Verlag) bedankten sich bei den Gästen für die Aufmerksamkeit und für das zahlreiche Kommen. Bei den nachfolgenden individuellen Gesprächen, den leckeren Appetithäppchen, die von der Küche des Hauses zubereitet wurden und den unterschiedlichen Bieren von der Braumanufaktur Störtebeker, die für den wahren Trinkgenuss sorgten, erlebten die Gäste einen gelungenen Abend.

Text:

Peter Marquardt

Fotos:

Matthias Dikert