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Mediengolfturnier 2013

Vom 24. bis 26. Mai fand am Timmendorfer Ostseestrand im schönen Maritim Seehotel Timmendorfer Strand das Medienwochenende mit Golfturnier 2013 statt.

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Eine große Anzahl von Journalisten, besonders aus dem norddeutschen Raum, traf sich, um ein interessantes Wochenende zu verbringen und die Sieger in diesem Turnier zu ermitteln. Während dieser Zeit konnte man das Hotel kennenlernen, sich sportlich beim Golfen, Walken, bei der Wassergymnastik im Meerwasserpool betätigen, neues über das Maritim Event und Catering Service-Paket erfahren und sich schließlich beim Wellness-Programm und einem hervorragenden gastronomischen Angebot richtig verwöhnen lassen. Die einmalige Lage an der Lübecker Bucht und die wundervolle Ausstattung des Hauses bieten Entspannung pur, und das Gästeprogramm sorgt ganzjährig für gute Unterhaltung. Nachdem Direktor Jürgen Stop, seine Stellvertreterin Manja Brandt und ihr Team alle Gäste willkommen hieß und auf die Arrangements und kulturellen sowie kulinarischen Angebote 2013 hinwies, gab es einen Begrüßungscocktail und das anschließende Frühlingsbuffet im „Mulligan’s Bistro“, im Maritim Golfpark Ostsee in Warnsdorf.

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Im Mittelpunkt des Buffets stand der deutsche Spargel mit zerlassener Butter, oder Sauce Hollandaise mit neuen tournierten Kartoffeln und Holsteiner Katenschinken, sowie kleinen Schnitzeln bzw.gebratenem Lachsfilet und als Dessert frische Erdbeeren mit Vanilleeis, Sahne und Vanillesauce. Ein guter weißer oder roter Tropfen rundete das schmackhafte Essen ab und machte neugierig auf den nächsten Tag.
Dieser begann allerdings mit Regen, der leider den ganzen Tag anhielt. Etliche Teilnehmer fuhren zum Golfpark Ostsee, der zwischen den Ostseebädern Timmendorfer Strand und Travemünde in idyllischer Lage des Naturschutzgebietes am Hemmelsdorfer See liegt. Auf dem 105 Hektar großen Gelände findet man eine ganzjährig bespielbare 27-Loch-Anlage mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Auf Grund des schlechten Wetters wurde das Turnier auf 9-Loch begrenzt und die Golfer gaben ihr Bestes, um beim vorgabenwirksamen Golfturnier gut abzuschneiden. Übrigens hat der Maritim Golfpark auch eine moderne Indoor-Golfanlage, die einzigartig in Norddeutschland ist, und den Sportlern zur Verfügung steht. Auf 1000 Quadratmetern kann man zuverlässig unter perfekten Bedingungen Abschläge ins Netz, Chippen und Pitchen, Bunkerschläge und Putten üben. Mit Unterstützung eines Golfsimulators und einer Videoanlage kann man sich selbst testen und herausfinden, was noch zu verbessern ist. Außerdem gibt es seit 2011 die Maritim Golfschule, wo die geschulten PGA-Golflehrer Olaf Strunck und Malte Mutke qualifizierten Golfunterricht anbieten. Die Siegerehrung des Golfturniers fand in der Windjammerbar des Seehotels Maritim am Samstagabend statt.

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Der Brutto Sieger bei den Damen war Barbara Friedrich mit 14 Netto und 8 Bruttopunkten und die Herren Trophäe ging an Matthias Cammann mit 17 Netto und 12 Bruttopunkten.
Während viele Gäste am Programmpunkt „Gesund am Meer“ teilgenommen haben und den Workshop mit Petra Huber erleben durften, selbst die Walkingstöcke in die Hand nahmen und schließlich Wassergymnastik im Meerwasserpool mit der Wellnessmanagerin Maren Haase richtig ausübten, machten wir uns auf den Weg nach Lübeck, um mit Claudia Jäger und Jörn Bluhm typisch norddeutsche Locations aufzusuchen und Interessantes über Land und Leute zu erfahren.

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Unser erster Besichtigungsstopp war die Petrikirche, die im 2.Weltkrieg erheblich zerstört und erst als letzte wieder aufgebaut wurde. Manfred Kolossa, ein Stadtführer aus Lübeck, brachte uns die Historie dieser freien Hansestadt näher und besuchte mit uns einen Teil der Sehenswürdigkeiten, die die Stadt so reizvoll machen. Mit ihren rund 213 000 Einwohnern ist Lübeck flächenmäßig die größte Stadt Schleswig Holsteins mit den meisten Einwohnern. Die mittelalterliche Altstadt ist Teil des UNESCO- Weltkulturerbes, und sie wird auch als „Stadt der 7 Türme“, die den 5 großen Altstadtkirchen (Jacobikirche, Marienkirche, Petrikirche, Aegidienkirche und Dom) zuzuordnen sind und als „Tor zum Norden“ bezeichnet. Die Stadt mit dem größten Fährhafen Deutschlands liegt an der unteren Trave, einem schiffbaren Fluss, der etwa 17 Kilometer von Lübeck entfernt im Stadtteil Travemünde in die Ostsee fließt. Mit dem Fahrstuhl kann man auf den Petriturm fahren und hat dort auf der 50 m hohen Aussichtsplattform einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Man sieht die 100 m lange gotische Marienkirche, die die Hauptpfarrkirche des Rates und der Bürgerschaft war und als Mutterkirche der Backsteingotik gilt. Direkt neben der Marienkirche befindet sich der Markt mit dem Rathaus. Hier finden sich heute Baustile von der Gotik über die Renaissance bis hin zur Moderne der 1950 er Jahre. Der noch romanisch begründete Dom ist die zweitgrößte mittelalterliche Kirche mit einer Länge von 130 Metern. Innen nüchtern weiß gestaltet kann man aber das Triumphkreuz des berühmten Holzschnitzers Bernt Notke bewundern.
Lübeck hatte bis ins 19.Jahrhundert vier Toranlagen. Heute findet der Besucher nur noch zwei Überreste von ihnen. Das Holstentor ist das Wahrzeichen der Stadt, in dessen Innerem sich heute das Museum zur Stadtgeschichte befindet.. Das andere erhaltene Stadttor ist das Burgtor, in dem die Überreste der Befestigungsanlagen am nördlichen Stadtrand integriert sind, und noch heute durchfahren- oder laufen wird. Da besonders durch den Salzhandel in Lübeck die Kauf- und Handelsleute zu Hause waren, ließen sie sich die schönsten Bürgerhäuser errichten.

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Zu den klassizistischen Gebäuden aus der Renaissancezeit gehören das Buddenbrookhaus, mit dem Heinrich – und Thomas Mann Zentrum und das Haus der Schiffergesellschaft mit dem typischen Backstein-Treppengiebel, in dessen originaler Inneneinrichtung sich heute ein Restaurant etabliert hat. Die Wohnhäuser in den Gängen und Höfen, die früher für die Armen gebaut wurden, zählen heute zu den begehrten Wohnquartieren. Die größten und schönsten Höfe sind der Füchtingshof und der Glandorpshof in der Glockengießerstraße. Dort findet man auch seit einigen Jahren das Günter-Grass-Zentrum.
Zurück zur Petrikirche, die früher die Stammkirche der Fischer und Binnenschiffer war. Heute wird sie hauptsächlich als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum genutzt, so auch vom Maritim Event und Cateringservice, kurz MECS, genannt. Sie hat keine eigene Gemeinde mehr, ist seit 2004 Universitätskirche und wird von den Lübecker Hochschulen für Foren und andere Feierlichkeiten wahrgenommen. Als Konzerthaus hat sich die Petrikirche ebenfalls einen Namen gemacht. Es finden dort kleine musikalische Konzerte, auch religiöse Veranstaltungen statt. Das Petri Cafe bietet unten in sakralem Flair die Möglichkeit bei einer Tasse Tee oder Kaffee zu entspannen. Wir nutzten das gern und aßen noch ein Stück Kuchen dazu. In unmittelbarer Nähe des Rathauses zieht den Besucher der süßliche Duft des Marzipans aus dem Cafe Niederegger in seinen Bann. Dieses Cafe wurde 1806 von Konditormeister Johann G. Niederegger gegründet. Er verhalf dem Unternehmen zu dem Ruhm, den das Marzipan bis heute in der ganzen Welt genießt. Nach über 200 Jahren ist das Cafe zum heimlichen Wahrzeichen Lübecks geworden. Fantasievolle Eisgestaltungen, leckere Torten, vor allem die bekannte Nusstorte, und die vielen Marzipankreationen lassen das Herz eines jeden Besuchers höher schlagen.
Mit den Maritim Event und Catering Service Managern ging die Fahrt weiter zu neuen Locations am Lübecker Hafen. Dort wurden ehemalige Lagerhäuser zu modernen Veranstaltungsräumen umgestaltet. Der Ballsaal „Q 45“ war ein historischer Lagerschuppen direkt am Hansahafen, der einst bis 650 Leute in der ehemaligen „Queens“-Diskothek unterbrachte. Heute erfreut sich der neue Veranstaltungssaal großer Beliebtheit bei Hochzeiten, Abibällen etc. Von außen unscheinbar, aber drinnen eine einmalige Atmosphäre unter imposanten Balkonen und Kronleuchtern mit Blick auf den Kanal, sowie Life-Musik mit individueller Gastronomie vom maritimen Buffet bis zum Schlemmer – Menue. Gabriele Ullrich ist die Pächterin dieser und auch der „Schuppen 9“- Location, die u.a. in Verbindung mit dem MECS Feiern und Familienfeste organisiert.
Der „Schuppen 9“ war eine ehemalige Teelagerhalle mit einem großen Saal und dem „Blauen Salon“ für Betriebsveranstaltungen, Galas, Empfänge, Hochzeiten und private Feiern. Innen herrscht eine warme Atmosphäre durch verglaste Türen mit Blick auf den Hafen. Hier hat man auch die Möglichkeit für die eigene Feier den Caterer nach Wahl zu buchen.
Das Event und Catering Service – Team von Maritim bietet sich zum Beispiel an und organisiert sowie verwirklicht tolle Events zu unterschiedlichen Anlässen. M.E.C.S. machen Außer – Haus – Veranstaltungen zum Erlebnis. In fast 200 Locations in ganz Deutschland begeistern sie mit tollen Cateringideen. Das betrifft zum Beispiel Schlösser, Industriehallen, Fabrikräume, Museen, Kirchen und historische Bauten.
Wir wurden im „Schuppen 9“ ebenfalls von den Maritim-Kräften mit einem Imbiss und kalten beziehungsweise warmen Getränken überrascht, bevor sich unsere Regenfahrt dem Ende näherte und wir wieder zum Maritim SeehotelTimmendorfer Strand zurückkehrten.
Der Nachmittag eignete sich vorzüglich für ein Relax- und Verwöhnprogramm. Zuerst ging es in das Meerwasserinnenschwimmbad mit Luftsprudelliegen, Gegenstromanlage und Massagedüsen. Bei 28 Grad Wassertemperatur konnte man es sich so richtig gut gehen lassen. Wenn in kurzer Zeit auch wieder der Meerwasseraußenbereich betriebsbereit sein wird, schwimmen die Gäste gern im 26 Grad warmen Wasser.

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Danach suchten wir die finnische heiße Sauna auf, machten ein Dampfbad, später Sanarium und entspannten in einem der stilvoll eingerichteten Ruheräume.
Wer seinen Körper weiter fit halten möchte, geht dann in den Fitnessbereich und trainiert an den unterschiedlichen Geräten. Wer immer noch nicht genug hat, sucht den großen Spa-Bereich auf, um Massagen oder Kosmetikbehandlungen durchführen zu lassen. Die gelernte Kosmetikerin Inken Harms hatte gerade Dienst und zeigte uns die Behandlungsräume. Sechs Kabinen stehen für Massagen und Kosmetik bereit. Schlammbäder, Thalassowannenbäder, Seifenschaummassagen und Packungen müssen vorher bestellt werden. Der Eisbrunnen im Saunabereich und der Trinkwasserbrunnen können täglich in der Zeit von 12 – 22 Uhr, der Meerwasserschwimmbereich von 8 – 22 Uhr genutzt werden. Zum Nachruhen strebt man einen Duft- und Klangraum, oder einen einfachen Ruheraum an.
Am Abend wartete ein festliches Galabuffet im Seeterrassen-Restaurant auf uns.

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Die Küchenmannschaft servierte unter anderem kalte Spezialitäten, wie „Halber kanadischer Hummer mit Limonen-Mayonnaise, Roastbeef mit Sauce Tatare, geräucherte Entenbrust mit Cumberlandsauce, pochierte Lachsmedaillons, Fleischtomaten mit Mozzarella und Olivenöl und einen kräftigen Meeresfrüchtesalat. Aus dem Suppentopf wurde besonders die Hummercremesuppe mit Estragon empfohlen, und als Hauptgerichte schmeckten Roastbeef im Kräutermantel, zarte Poulardenbrust mit Sherryrahm, gebratenes Lachsfilet mit Dijon- Senfsauce und gedünstetes Schellfischfilet in Limonen-Rieslingsauce besonders gut. Der weiße Spargel mit neuen Kartoffeln passte vorzüglich dazu, auch der trockene 2011 er „Blaue Zweigelt“ – Rotwein von der Winzervereinigung Freyburg. Das Dessertbuffet, ein Käsebrett mit Trauben und Pumpernickel, rundete das köstliche Mahl ab.
Der nächste und letzte Tag begann nach dem Frühstück mit der Hausführung von Herrn Bluhm.

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Das Hotel ist mit 241 komfortablen Zimmern ausgestattet, darunter 7 luxuriöse Penthouses in der 10. Etage mit Loggia, Bad, WC, Badewanne, Satellitenfernsehen, Telefon mit Anrufbeantworter, digitalem Fax- und Modemanschluß, Wireless LAN und Internet über Netzwerk, 8 Tagungsräume für mehr als 1 000 Personen, die mit modernster Technik ausgestattet sind und ein hervorragendes gastronomisches Angebot bieten. Die Räume stehen ebenfalls für Feste und Veranstaltungen zur Verfügung und es gibt eine Tiefgarage mit 140 Plätzen.
Die lukullische Seite wird durch das Seeterrassen-Restaurant mit Meerblick, durch die rustikal gemütliche Friesenstube, und durch die Windjammerbar, Beach Lounge und den Night Club abgedeckt. Die Krönung ist allerdings das elegante Gourmet-Restaurant „Orangerie“, das unter der Leitung von Sternekoch Lutz Niemann das kulinarische Aushängeschild der Maritim Hotelkette bildet.
Um 12 Uhr lud Küchenchef Lutz Niemann in die „ Orangerie“ zum kulinarischen Ausklang des 17. Medienwochenendes ein. Er und sein Team zaubern die Köstlichkeiten direkt vor den Augen der Gäste durch die Panoramascheiben der Showküche. Die Produkte, die in die Küche kommen, sind von bester Qualität und bevorzugt marktfrisch. Alle Gerichte sind bestens ausgewogen und ihre Zutaten bis ins Detail aufeinander abgestimmt. Die Zusammenstellung der einzelnen Gänge ist immer meisterlich. Für seine hervorragende Kochkunst bekam Lutz Niemann 1994 den Michelin-Stern. Zusammen mit seinem Restaurantleiter/ Sommelier Ralf Brönner, der zu den Speisen die entsprechenden Weine auswählt, zieht er seit 1990
an einem Strang, um für die Gäste ein unvergessliches Geschmackserlebnis zu schaffen.

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Sein großes Können vermittelt der Meister der Cuisine auch bei den begehrten „Orangerie“-Kochkursen, in denen er die Schüler offen in seine Küchengeheimnisse einweiht, denn für ihn stehen der Genuss und der Gast, für den er seit 20 Jahren mit großer Leidenschaft kocht, im Mittelpunkt.

Unser besonderes Menü wurde mit einem Glas Prosecco und appetitanregenden kleinen Häppchen eröffnet. Dann gab es Wachtelei mit Affila Kresse-Spinat, Apfel und Balsamico. Als Hauptgericht schmeckte Nienburger Spargel mit Bärlauchflan-Kartoffelgalette und Sauce Hollandaise ausgezeichnet. Das I – Tüpfelchen war das Holunderblütensüppchen mit Melone und Joghurt- Limettensorbet.
Die Getränke 2011 er Weißburgunder und 2012 er Müller-Thurgau Frankenwein gaben dem Essen eine besondere Note.

Nach zweieinhalb Stunden und einem abschließendem Kaffee konnten wir rundum glücklich das Hotel verlassen und mit einem großen Dankeschön die Heimreise antreten.

Weitere Informationen bei:

Maritim Seehotel Timmendorfer Strand
Strandallee 73
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: +49 (0) 4503 605-0
Fax: +49 (0) 4503 605-2450
Reservierung: +49 (0) 4503 605-2452


Text:

Peter Marquardt

Fotos:

Matthias Dikert