Berlin Tapas

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Berliner Küche anders

Seit dem Umbau des ehemaligen DDR-Hotels in den frühen 1990er wurde ein Bistro betrieben. Seither sind nicht nur viele Jahre ins Land gegangen, sondern der Lifestyle hat sich ebenfalls geändert. Also stand eine gastronomische Veränderung an. Eine Kreativrunde brachte als Ergebnis: Berliner Küche modern interpretiert. „Berlin Tapas“ heißt demzufolge das neue Konzept des Maritim proArte in der belebten Berliner Friedrichstraße. Zugleich wurde aufwendig umgestaltet und die Öffnungszeiten verlängert. 

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Nachmittags gibt es aus der hauseigenen Konditorei Kuchen und dazu Kaffee satt. Die Tapas in Dreier-, Sechser- oder Neuner-Runde, warm und kalt. Für die alte Stammkundschaft gibt es weiterhin Tellergerichte.
Die Rot- und Brauntöne geben der etwas modernistischen Einrichtung die richtige Portion Wärme. Und wer im Sommer partout nicht drinnen sitzen möchte – der Berliner an sich sitzt immer draußen – findet auch eine kleine Terrasse vor. Die Frontscheiben sind leider nicht klappbar.
Hotelmanager Roberto Klimsch: „Restaurants in Hotels sind oft eher ein ,Muß‘ wegen der Qualitätseinstufungen. Das wird dann von oben entschieden. Wir haben die Verantwortung in die Hände der Mitarbeiter gelegt.“ Und die konnten sich in der Kreativrunde richtig austoben und sind voll engagiert dabei, da es ja „ihr Baby“ ist. Anna Bergner ist die Küchenchefin und somit auch verantwortlich für die neue Auslegung der alten Berliner Küche. Die Geheimrezeptur für die großartige Currysoße verrät sie jedoch nicht. Dafür schlagen wir Flaschenabfüllung vor. „Berliner Currysoße“ jemacht von dit Berlin Tapas …

Text und Fotos:
Otger Jeske