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Restaurant Grill

Abendessen im Restaurant Grill des Estrel Hotels in Berlin

Das Estrel Berlin ist Deutschlands größtes 4-Sterne plus Hotel mit vielen geräumigen Zimmern sowie einem Congress & Entertainment Center. „Tagen, Wohnen, Entertainment“ – Alles unter einem Dach“ lautet das Motto des Estrel Berlin. Im Oktober 1994 wurde das private Hotel durch den Eigentümer Ekkehard Streletzki eröffnet und präsentiert sich seither mit 1.125 Zimmern und Suiten, die in vier Flügeln des Gebäudes untergebracht sind.

Verbunden werden die Flügel durch das 2800 Quadratmeter große, 13 Meter hohe und glasüberdachte Atrium, welches den Gästen mit seinen 4 Restaurants und 2 Bars und einem Brunnen als Ort der Begegnung dient. Ein Wellness- und Fitness-Bereich und ein Concierge-Service runden das Angebot ab. Ein hoteleigener Sommergarten lädt bei schönem Wetter zum Verweilen ein und die Gäste können vom Estrel-Schiffsanleger Bootstouren unternehmen, um bekannte Sehenswürdigkeiten Berlins zu entdecken. Auf einer Gesamtfläche von 25 000 Quadratmetern bietet das Estrel mit über 75 Tagungsräumen optimale Bedingungen für Veranstaltungen und Kongresse jeder Art und Größe. Der Estrel Komplex beschäftigt insgesamt 550 Mitarbeiter, inklusive Auszubildende und etwa 150 Mitarbeiter von Fremdfirmen.

Ob Frühstück, Mittagessen, Candle-Light-Dinner oder Geschäftsessen, das „Portofino“, die „Estrel-Stube“ und das Restaurant „Grill“ laden mit erstklassigem und persönlichem Service im passenden Ambiente zum Genießen ein. Entspannte Atmosphäre, mediterrane Speisen und südländische Lebensfreude findet man im „Portofino“. Mit einem kleinen Gruß aus der Küche wird jeder Gast erst einmal freundlich begrüßt. Neben den Klassikern aus der italienischen Küche ( zum Beispiel Spaghetti a la Streletzki nach Art des Hauses) finden sie auf der Karte auch hervorragende Fisch- und Fleisch- Spezialitäten. Die „Estrel-Stube“ bietet seinen Gästen eine rustikale deutsche Küche.

Vom zarten Rindergulasch mit Pilzen und Spätzle über Bayerischen Leberkäse bis hin zur Berliner Boulette gibt es für jede Appetit-Kategorie etwas. Mitten in der gläsernen Vorhalle ist die „Atriumbar“ gelegen, ein zentraler Anlauf – und Kommunikationspunkt im Estrel. Die Bar besticht durch ihre Vielfalt an Kaffee- und Tee- Spezialitäten, Cocktails, Biersorten, Whiskeys und Cognacs, der richtige Ort zum Relaxen und Entspannen. Das kann ich bestätigen, als ich kürzlich bei einem Besuch den Cocktail „Spring of Kira“ zu mir nahm.

Dabei trifft Gin auf den fruchtig- bitteren Geschmack von Aperol und die leichte Süße des Grand Marnier. Der Mix aus Maracuja Orange und Cranberry verleiht dem Cocktail ein erfrischendes Aroma und schmeckt ausgezeichnet. Unser lohnenswertes Ziel des Abends war allerdings das Essen im Restaurant Grill das für den ultimativen Steakhouse-Genuss steht. Im eleganten Ambiente des Restaurants genießt man professionell gegrillte Steaks von den USA-Nebraska-Rindern, die bei den Gästen einen exzellenten Namen hinterlassen haben, weil sie gut schmecken.

Wir werden von Maurizio Corsi, dem Maitre d‘ Hotel und Ausbilder für den Nachwuchs herzlich begrüßt und erfahren etwas über die Lokalitäten des Hauses und das der Maestro für die 3 Restaurants( Estrel-Stube, Portofino, Restaurant Grill und Atriumbar) zuständig ist. Danach stellt er uns den Service Kellner Ramin Irrgang vor, der uns die unterschiedlichen Cuts (Fleischabschnitte der Rinder) erklärt und auf die Geschmacksrichtungen der einzelnen Steaks hinweist.

Fünf Steak-Sorten sind im Angebot:

1. das Nebraska Hüftsteak
2. das Nebraska Striploin (Fleisch aus dem Rücken)
3. das Nebraska Tenderloin (zartes und fettarmes Fleisch-Filet)
4. das Nebraska Bavette (saftiges Steak aus der Lende) und
5. das Nebraska Rib.Eye (besonders geschmackvolles Fleisch aus der Rippe.

Wir entscheiden uns für das 300 g. Rib-Eye, das ein charakteristisches Fettauge hat und sehr saftig ist. In der Showküche kann man dem Küchenchef Daniel Both und seiner Mannschaft beim Kochen über die Schulter schauen und erleben mit wie viel Liebe die Gerichte zubereitet werden. Bevor aber das Hauptgericht mit Kräuterbutter, Grillgemüse und gewünschten Süßkartoffel-Pommes auf den Teller kommt, probieren wir als Vorspeise eine Tapas-Variation aus Pimentos de Padron, Honig-Hähnchen mit Pinienkernen, Pflaume und Dattel im Speckmantel, marinierte Oliven, Tomaten-Orangensalat mit Basilikumeis, gebratene Blutwurst mit Zwiebelmarmelade, Brioche und Nüssen sowie Garnele im Kartoffelmantel mit Guacamole.

Nach der vortrefflichen Tapas-Variation war das große saftige Rib-Eye Steak nur noch mit Mühe zu schaffen, obwohl es köstlich schmeckte. Wer allerdings kein Rindersteak möchte, kann seine Geschmacksnerven auch mit einem Lachssteak oder Seeteufel verwöhnen. Zum Trinken steht eine große Auswahl an Weinen zur Verfügung. Wir haben einen 2015er Weißwein (Gewürztraminer) – Joseph Cattin- aus dem Elsass gewählt, der gut zum Steak passte und das Menue komplettierte. Den Abschluss bildeten „Macarons mit Himbeer- Mascarponecreme und Sorbet sowie eine regionale Käseauswahl mit Feigensenf und Weintrauben.

Ob Dinner, kulinarischer Auftakt zum Showbesuch, Business Lunch oder romantisches Menue – das „Grill“ hat ein großes Dankeschön verdient, ist auf jeden Fall einen Besuch wert und hat in der Sonnenallee 225 von Dienstag bis Sonntag von 18 – 23 Uhr geöffnet.

In den Herbst- und Wintermonaten werden auch themenorientierte Weinverkostungen nach Vorbestellung angeboten. Im Sommer erfreut sich dann der Biergarten großer Beliebtheit.

Text:

Peter Marquardt

Fotos:

Matthias Dikert