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Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee

Oh du schöner Westerwald…

Das etwas angestaubte Image vom Westerwald wird durch das schöne Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee zurecht gerückt.

Das Hotel ist eine Vier-Sterne-Superior Golfplatz- und Hotelanlage im Westerwald vom Bundesland Rheinland-Pfalz und bietet 103 Zimmer und Suiten, davon 18 Studios (Junior-Suiten), 4 Familiensuiten mit 2 separaten Schlafzimmern und Bädern und 4 Suiten. Es wurde 1995 erbaut und gehört seit 1998 der Hotelgruppe Lindner. Das 82 Hektar große Gelände liegt zentral auf halber Strecke zwischen Frankfurt und Köln. Das Hotel – direkt am Ufer des Wiesensees gelegen – wartet mit einem eleganten, mediterranen Ambiente und einer internationale Küche auf. Als vielseitiges Hotel offeriert es neben der hoteleigenen Golfanlage, einem 900 qm Wellness-Bereich mit Tepidarium, Sauna und Dampfbad sowie einem Spa-Bereich mit Beauty- und Massage-Angeboten, einem gut ausgestatteten Fitness-Studio und einem modernen Tagungsbereich eine Vielzahl an Sport- und Freizeitmöglichkeiten. 

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Auf dem hoteleigenen Rasenplatz werden Fußball-Trainingslager von Erstligisten durchgeführt. Für Tennisfans stehen zwei Außenplätze zur Verfügung. Zum Schwimmen, Segeln und Surfen lädt der Wiesensee ein und Wanderer kommen auf zahlreichen gut ausgebauten Wegen des Westerwaldsteigs auf ihre Kosten.
Das Hotel überzeugt auch durch den hoteleigenen Golfclub, Golfarrangements für jede Spielstärke und das breite Sport­-, Wellness- und Erholungsangebot. Das Spielfeld ? eine 18-Loch Meisterschaftsanlage ? in direkter Seelage verfügt über natürliche Hindernisse und abwechslungsreiche Gelände­strukturen. Es bietet eine überdachte Driving Range, Putting, Pitching und Chipping Greens, einen ProShop und ein Clubhaus mit elegant-rustikalem Restaurant sowie Sonnenterrasse. Für Anfänger und Fortgeschritte­ne steht zudem ein öffentlicher 9-Loch-Kurzplatz direkt am Seeufer zur Verfügung. In der PGA Golfschule am Wiesensee bietet unter der Leitung von Proette Anja Stotz ein Team von PGA Professionals ganzjährig Einzel- oder Gruppen­unterricht an.

Eine Besonderheit des Hotels ist der Spa-Bereich mit seinen Wellnessanwendungen zum Thema Bäume des Westerwalds. Ab sofort dreht sich auch im Hotel alles um sie: In Wellness-Anwendungen und Menüs kommen Blätter, Blüten und Früchte aus dem Westerwald zum Einsatz.
Zunächst aber ein paar allgemeine Informationen zu den grünen Riesen. Deutschland ist ein Waldland: Über 11 Millionen Hektar bestehen aus Wald, das ist rund ein Drittel der Landesfläche. Insgesamt wachsen in den deutschen Wäldern 7 Millionen Bäume verteilt auf 76 Baumarten. Die wichtigsten Bäume aus dem Westerwald können bei einer Wanderung u.a. zu der Holzbachschlucht mit dem beim Hotel für Gruppen buchbaren Herrn Schneider kennen gelernt werden, der auch ein sehr beliebtes Ausflugscafe betreibt.

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Die bekanntesten Bäume sind nachfolgend aufgezählt:

Ahorn – der Paradiesvogel im Wald
Kein Baum bietet so ein Formen- und Farbenschauspiel wie der Ahorn. Über 150 Arten mit wechselnden Blattfarben von goldgelb über orangebraun, weinrot und khaki bis zu farngrün, hellbraun oder erdfarben.
Beauty-Geheimnis: Schon ein frühes Werk der ägyptischen Heilkunde bezeichnet den Ahorn als eine der wichtigsten Heilpflanzen.
Ahornextrakte spenden der Haut reichlich Feuchtigkeit und schützen sie vor dem Austrocknen. Denn der Baum hat ein besonderes System zur Wasserversorgung. Dafür sorgt eine spezielle Zuckerlösung aus Mineralien und Spurenelementen. Dieses „Frostschutzmittel“ wirkt auch in Cremes wie ein Wassermagnet und Feuchtigkeitsspeicher.
Kulinarisches: Am bekanntesten ist der Ahorn wohl als süß-herber Sirup, der Pfannkuchen oder andere Süßspeisen verfeinert. Sehr gut kann man aus Ahornsirup, Sahne, Ei und Mandelmus auch Eis zubereiten, oder ihn mit Mineralwasser oder Prosecco genießen. 
Die Indianer Nordamerikas rösten und knabbern geschälten Ahornsamen übrigens wie wir Sonnenblumenkerne.

Birke – die schöne Überlebenskünstlerin
Der Baum mit dem weißen Stamm ist eine typische Pflanze des Nordens, robust und genügsam. Sie wächst auch auf sehr feuchten Böden. Kein Laubbaum ist so winterhart wie sie.
Beauty-Geheimnis: Schon in der Antike galt Birkensaft als Schönheitstrunk. Heute weiß man, dass Birkenextrakte entwässern, den Stoffwechsel pushen und das Hautbild verbessern können. Deshalb werden sie erfolgreich gegen Cellutite eingesetzt. 
Besonders wertvoll ist das im Birkenkork vorkommende Betulin. Es verbindet Öl und Wasser und ersetzt so einen Emulgator. Aufgrund der antibakteriellen Wirkung benötigen Pflegeprodukte mit Betulin zudem keine Konservierungsstoffe und sind auch für empfindliche Haut geeignet.
Kulinarisches: Birkensaft (aus dem Stamm gewonnen) oder Birkentee (4 EL zerkleinerte Blätter pro Tasse) schmecken erfrischend und leicht süßlich. Als Trinkkur im Frühling wirken sie reinigend und entwässernd, ideal gegen Rheuma, Nieren- und Leberleiden. 
In früheren Zeiten stellten die Menschen Birkenbier nach folgendem Rezept her: 4 EL Birkensaft, 4 EL Honig, 4 Nelken und die Schale einer halben Zitrone etwa 1 Stunde köcheln lassen. 4-5 EL Weizenbier hinzufügen und den Topf abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen. Nach 3-4 Tagen hat sich die Hefe am Boden abgesetzt und das Bier kann in Flaschen gefüllt werden.
Junge Birkenblätter kann man in Butter ausgebacken mit einer Prise Salz oder Zucker als gesunden Snack essen.

Buche – Jungbrunnen für die Haut

In den deutschen Wäldern wächst keine Baumart so häufig wie die Buche. Im Westerwald ist sie mit 30 Prozent der zweithäufigste Baum nach der Fichte. Der Buche verdanken wir auch die Buchstaben und damit die heutigen Bücher: Die Germanen ritzten Botschaften in die glatte Buchenrinde. Später schnitzte Johannes Gutenberg ein Schriftzeichen aus Buchenholz, wickelte dieses in Papier ein. Der Abdruck, den das Holz – der Buchstabe – hinterließ, inspirierte ihn zum heutigen Buchdruck.
Beauty-Geheimnis: Vor wenigen Jahren entdeckten französische Forscher, dass im Buchenholz ein Jungbrunnen für die Haut steckt: Der Zuckerstoff Xylose. Verarbeitet zu Pro-Xylane regt er die Bildung von neuen Kollagenfasern an, so verschwinden kleine Fältchen. Die Haut bildet zudem wieder stärker Glykosaminoglykane. Diese füllen wie kleine Wasserkissen die Lücken zwischen den Kollagenfasern. Die Haut erscheint straffer und jünger.
Kulinarisches: Frische, zarte Buchenblätter kann man als Salat oder blanchiert wie Spinat essen. Gehackt verfeinern sie zudem Kräuterquark. Bucheckern sind auch wie Nüsse und Mandeln mit Butter und Zucker geröstet eine leckere Nascherei. Räuchern mit Buchenholz verleiht Fleisch und Fisch einen besonders würzigen Geschmack und macht es haltbar.

Erle – Die Geheimnisvolle
Im Mittelalter war den Menschen die Erle unheimlich. Denn sie besiedelt am liebsten feuchte Gebiete wie Moorlandschaften oder Bachränder, beispielsweise die Holzbachschlucht im Westerwald. Damals galten diese Gebiete als bedrohlich und von bösen Geistern bewohnt.
Zudem läuft Erlenholz beim Fällen an der Schnittstelle blutrot an. Daher stammt die Sage, dass Bäume beim Fällen bluten. Das heute als nutzlos betrachtete Erlenholz fand früher reichlich Verwendung. Holzschuhe, Schusterleisten und sogar Geschirr wurde aus ihm gefertigt. 
Die Rinde diente zum Gerben und Färben von Leder. Und auch Erlen-Zapfen wurden genutzt: Aus ihnen stellte man schwarze Tinte her.
Beauty-Geheimnis: Heute sind die schmerzlindernden und fiebersenkenden Heilkräfte der Erle kaum noch bekannt. Früher wurde mit einem Sud aus Erlenblättern und –rinde bei Hals- und Zahnfleischentzündungen gegurgelt.
Stärkend und ausgleichend wirkt eine „Erlköniginnen“-Teemischung aus Erlenblättern, Frauenmantel, Lindenblüten, Goldmelissenblättern und Schlüsselblumenblüten.

Fichte – der wahre Weihnachtsbaum
Fichtenholz eignet sich perfekt für den Instrumentenbau. Der berühmte Geigenbauer Antonio Stradivari verbrachte oft Wochen in den Wäldern, um den perfekt klingenden Fichtenstamm zu finden. 
Beliebt ist die Fichte auch als „Tannenbaum“. Heutzutage sind Weihnachtsbäume meist Fichten, da Tannenbäume viel zu selten geworden sind. Auch die so genannte Rottanne ist eigentlich eine Fichte.
Beauty-Geheimnis: Das ätherische Öl aus den Nadeln wirkt wärmend und entspannend. Es befreit zudem die Atemwege und hilft gegen Erkältungen. Ein Bad mit Fichtennadelsud wirkt durchblutungsfördernd und hustenlösend.
Cremes mit Fichtenextrakten wirken hautreinigend, eine Massage mit Fichtennadelöl ist besonders bei Rheuma und Gliederschmerzen geeignet.
Kulinarisches: Fichtenhonig ist ein gutes Mittel gegen Halsschmerzen und Husten. Man kann ihn mit jungen Fichtentrieben, Wasser und Zucker selbst herstellen, oder auf Fichtenblüten-Bienenhonig zurückgreifen.
Einfach herzustellen ist auch ein Fichtenspitzensirup aus gehackten Fichtensprossen und braunem Zucker. 
Im Westerwald ist zudem ein würzig schmeckender Fichtenbrand beliebt.

Holunder – Der Vielseitige
Eine Göttin gab dem Holunder seinen Namen. Frau Holle nämlich wohnte als beschützender Hausgeist im Holunder. Die Germanen pflanzten und verehrten Holunderbäume deshalb in der Nähe ihrer Häuser, sie zu fällen war eine Sünde. Die Christianisierung verbot die Bräuche um den Holunder und Frau Holle ist heute nur noch als Märchenfigur bekannt.
Beauty-Geheimnis: Seit der Antike gehört der Holunder zu den populärsten Heilpflanzen. Denn seine Pflanzenteile enthalten viele verschiedene Wirkstoffe. Die ätherischen Öle der Blüten etwa haben eine antibakterielle und beruhigende Wirkung. Ihr Vitamin A-Gehalt nährt zudem die Haut und beugt Cellulite vor. Holunderbeeren enthalten sehr viele Vitamine und sind als Saft ideal, um das Immunsystem zu stärken. Blätter und Rinde des Holunders wurden früher als natürliches Abführmittel eingesetzt.
Kulinarisches: So vielseitig die Heilwirkung ist, so verschieden kann der Holunder auch kulinarisch verarbeitet werden. Beliebt ist etwa Holunderblütensirup in Mineralwasser oder Sekt. Aus Holunderblüten, Zucker, Zitronensaft und Prosecco lässt sich ein erfrischendes Sorbet zubereiten. Ausgebackene Holunderblütendolden sind eine beliebte Süßspeise im Sommer. Und aus den Beeren kann man neben Saft oder Marmelade einen mild-süßen Essig herstellen.

Kastanie – die Stachelige
Die Kastanie ist heute eine der häufigsten Baumarten. Denn schon für den Sonnenkönig Ludwig XIV war die Kastanie der passende Baum, um seine Machtentfaltung zu zeigen. Er ließ mit dem Baum Schlossgärten und Alleen bepflanzen. Viele Fürsten wollten dem König in nichts nachstehen und ließen die Gärten ihrer Lustschlösser ebenfalls mit Kastanien bepflanzen. Heute sind Kastanien vor allem beliebte Schattenspender in Biergärten.
Beauty-Geheimnis: Wichtige Heilstoffe der Kastanie sind Aesculin und Aescin. Sie helfen gegen Augenringe, schwere Beine und andere Schwellungen. Denn Aesculin ist eine Art Klebstoff, der die Gefäßwände von innen abdichtet, damit die Spannkraft der Venen erhöht und so die Durchblutung stärkt. Aescin entwässert zugleich das Gewebe und lässt es abschwellen.
Kulinarisches: Kulinarisch ist nur die Edelkastanie – auch Esskastanie oder Marone genannt – einsetzbar. Beliebt sind zum Beispiel Maronensuppe und ein süßer Brotaufstrich aus Maronen. Geröstete Maronen duften auf jedem Weihnachtsmarkt und sind auch einfach im heimischen Backofen zuzubereiten.

Linde – der Baum der Liebe
Sie trägt tausende herzförmige Blätter, ihr weiches Holz eignet sich besonders gut für verewigte Liebesschwüre und sie ist der Lieblingsbaum der Liebesgöttin Aphrodite – seit jeher gilt die Linde als Baum der Liebe. Den Germanen galt der Laubbaum, der bis zu 40 Meter hoch und bis zu 1.000 Jahre alt werden kann, als heilig. Bis heute noch stehen im Zentrum vieler Dörfer Jahrhunderte alte Linden.
Beauty-Geheimnis: Wellness mit Lindenblüten ist doppelt entspannend. Der Duft der Blüten beruhigt die Nerven. Öle oder Cremes mit Lindenextrakten pflegen zudem sehr sanft auch sensible Haut. Erweiterte Gefäße bei Couperose und anderen Hautirritationen werden gemildert.
Lindenblütentee hilft gegen Fieber und Erkältung, aber auch bei Blasenentzündungen.
Kulinarisches: Von der Linde sind nur die Blüten kulinarisch einsetzbar. Sie liefern beispielsweise einen würzig-aromatischen Honig (Siehe Rezepte). Zusammen mit Kandiszucker, Birnenbranntwein, Quittenschalen und Vanille können sie zudem zu einem Likör verarbeitet werden. Als Tee ist eine Mischung aus Lindenblüten, Schlüsselblumen und Pappelknospen sehr geschmackvoll.

Walnuss – die Eingewanderte
Ursprünglich beheimatet in Mittelasien, lernten die Römer den Walnussbaum von den Griechen kennen. Um 800 nach Christus wurde der Baum auch nördlich der Alpen populär und Karl der Große ordnete seinen Anbau an.
Beauty-Geheimnis: Schon im Altertum war die Walnuss ein beliebtes Tönungsmittel für Haare: Ein Extrakt aus der grünen Umhüllung der Nüsse verlieh dem Haar einen schönen Braunton. Walnussöl in Bädern oder als Massage-Öl zieht schnell in die Haut ein, versorgt sie mit Feuchtigkeit und pflegt sie samtweich.
Kulinarisches: Schon in der berühmtesten medizinischen Hochschule Europas im Mittelalter, der Schule von Salerno, wurden die wichtigen Inhaltsstoffe der Walnüsse gelehrt. Vor allem für das Gehirn ist der Verzehr von Walnüssen wirkungsvoll: Durch B-Vitamine und ungesättigte Fettsäuren stärken Walnüsse die Konzentrationsfähigkeit und machen zugleich die Nerven weniger anfällig für Stress. Deshalb sagt man „Wer im Leben harte Nüsse zu knacken hat, sollte ab und zu auch mal eine Walnuss knacken“. In der Küche lassen sich die Walnüsse sehr vielseitig einsetzen: Sei es pur auf dem bunten Weihnachtsteller, geröstet auf dem Salat oder als kernige Panade von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Aber zurück zu den Birken-Arrangements:
Die Birke ist nicht nur einer der ersten Frühjahrsboten und bekannt als Maibaum – der grazile Baum mit dem weißen Stamm ist auch ideal für die Frühlings-Wellness: Seine Extrakte wirken entschlackend und verbessern so das Hautbild. Ein frühlingsfittes Birken-Wellness-Arrangement bietet ab sofort das Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee im Westerwald an. Als Schönheitstrank galt Birkensaft schon bei den Germanen. Für sie war die Birke zudem Symbol für Jugend, Anmut und erwachendes Leben. Denn der besonders winterharte Baum sorgt für das erste zarte Grün im Frühling. So entwickelte sich auch der Brauch, am ersten Mai seiner Geliebten einen geschmückten Birkenbaum zu stellen.

Besonders schön in den Frühling starten die Gäste des Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee im Spa-Bereich. 

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Für die Wellness-Anwendungen des Birken-Arrangements verwendet das Spa-Team einen Sud aus frischen Birkenblättern. Diese enthalten konzentrierte Wirkstoffe wie Betulin und Kalium, die effektiv den Körper entgiften und so das Gewebe straffen. Zudem kräftigen Gerbstoffe und Vitamin C die Kollagenfasern und sorgen für eine glatte Haut.

Die Birken-Wellness im Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee bewirkt dabei noch mehr: Während die entschlackende Körperpackung aus Tonerde und Birkenblättersud in die Haut einzieht, vertreibt eine aktivierende Kopf- und Nackenmassage die Frühjahrsmüdigkeit.

Bei der anschließenden Ganzkörper-Massage mit Birken-Mandel-Öl regen spezielle Massage-Griffe den Stoffwechsel der Haut an, wirken so gezielt gegen Cellulite und verfeinern das Hautbild.

Um die entschlackende Wirkung der Birken-Wellness-Anwendungen zu unterstüzen, empfiehlt Lindner-Küchenchef Markus Matern, möglichst Kalium reiche Gemüsesorten wie Kartoffeln, Paprika und Spargel zu essen. Seine Gerichte würzt er zudem mit verdauungsanregenden Kräutern wie Bärlauch und Petersilie. Abends rundet so eine große Auswahl an gesunden und zugleich leckeren Speisen das entschlackende Arrangement ab.

Das Birken-Arrangement im Überblick
– 2 Übernachtungen inklusive Frühstücksbuffet
– 1 Birken-Tonerde-Körperpackung; während der Einwirkzeit eine Kopf-Nacken- und eine Fußmassage
– 1 Ganzkörpermassage Birkenblätter-Mandel-Öl
– 1 Prosecco parfümiert mit Holunderblütenlikör
– 2 Abendessen als saisonales Menü oder Dinnerbuffet
– Nutzung des Wellnessbereichs mit Saunen, Pool und Fitnessraum
Der Preis beträgt ab 329 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Außerdem bietet das Hotel für Gruppen auf Anfrage auch Kosmetikworkshops an. 

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Dabei können unter fachkundiger Anleitung von den freundlichen Damen des Spa-Bereichs u.a. Massagestempel mit Birkenblättern hergestellt werden.
Die Massage mit warmen Stempeln wirkt entspannend und harmonisierend. Muskelblockaden werden gelöst und verspannte Körperpartien gelockert. Die Inhaltsstoffe der Birkenblätter regen den Stoffwechsel an und fördern die Entgiftung und Entschlackung. Ein sanfter Peeling-Effekt pflegt die Haut und strafft das Bindegewebe.

Zutaten (für 4 Stempel)
4 Handvoll (ca. 80 g) frische oder getrocknete Birkenblätter 
20 g Reis
4 Leinensäckchen oder Stofftücher (z.B. Stück alter Kissenbezug); 15×15 cm für Gesichtsstempel, 25×25 cm für Körperstempel
Kordel oder dicker Bindfaden
Massageöl nach Wahl, z.B. Birkenblätter-Mandelöl (Rezept siehe oben)
Hoher Kochtopf; Küchensieb
Zubereitung
Die Birkenblätter auf die Tücher bzw. in die Säckchen füllen und dies mit dem Reis straff zu einem Stempel binden. Dabei sollte ein etwa handbreiter Griff entstehen.
Den Topf circa ¼ mit Wasser füllen und dieses zum Kochen bringen. Das Küchensieb in den Wasserdampf hängen und dort die Kräuterstempel 10 bis 15 Minuten einweichen und erhitzen. 
Anwendung
Den Körper dünn mit Massageöl bestreichen und mit den warmen Stempeln massieren.
Dabei können kurze Klopfbewegungen, sanfte und kräftige Streichbewegungen, kreisende und ausstreichende Bewegungen nach Wunsch mit einander kombiniert werden. 
So werden die Birken-Wirkstoffe mit dem Massageöl optimal in die Haut eingearbeitet.

Neben der Kosmetik finden aber auch die Kochkurse großes Interesse bei den Hotelgästen, die auf Anfrage für Gruppen gebucht werden können. 

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Dabei werden die Rezepte und die Zutaten vom Hotel gestellt. Mit Hilfe eines Kochs können die Teilnehmer dann selbständig in Teams von je 2 Personen das nachfolgende Rezept mit 4 Gängen für Westerwälder Spezialitäten nach kochen und anschließend gemeinsam genießen:

Salat mit jungen Ahornblättern und Birkenblättern im Backteig 
Zutaten (für 4 Personen)
20 g Ahornblätter 
24 Birkenblätter (gewaschen und trocken getupft)
40 g Lollo Rosso 
40 g Lollo Bianco 

50 g Mehl
1 Ei
100 ml Milch
20 g Butter (geschmolzen)

50 ml weißer Balsamicoessig
100 ml Pflanzenöl (z.B. Olivenöl)
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel sieben. Das Ei, die Milch und die flüssige Butter hinzugeben und glattrühren. Den Teig mit Salz und Pfeffer leicht abschmecken.
Die Birkenblätter durch den Teig ziehen und in einer Friteuse bei 160° C ausbacken. Auf Küchenpapier das Öl abtropfen lassen.

Den Balsamicoessig in eine Schüssel geben und mit dem Öl gut verrühren. Salate und Ahornblätter waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke zupfen. Mit dem Dressing vermischen und nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Bärlauchsüppchen
Zutaten (für 4 Personen)
50 g Bärlauch (gut gewaschen und gehackt)
25 g Butter
25 g Margarine

20 g Butter (alternativ auch Butterschmalz)
20 g Weizenmehl (Type 405) 
150 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz, frisch gemahlener Pfeffer 
frisch geriebene Muskatnuss 

Zubereitung
Aus dem Bärlauch, je 25 g Butter und Margarine eine Bärlauchbutter mischen.Die restliche Butter (oder Butterschmalz) in einem Topf bei kleiner Hitze zum Schmelzen bringen, das gesiebte Mehl hinzugeben und leicht abbrennen lassen, damit es seinen mehligen Geschmack verliert. 
Mit der Gemüsebrühe und der Sahne auffüllen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. 
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Anschließend durch ein feines Sieb passieren. Die Bärlauchbutter mit der Suppe gut durchmixen und servieren. Tipp: Die Bärlauchbutter eignet sich auch sehr gut als Brotaufstrich, zu Nudeln oder als zerlassene Butter zu Spargelgerichten.
Schweine- oder Lachsfilet unter einer Walnusskruste mit 
Karotten-Zuckerschoten-Gemüse und Spätzle
Zutaten (für 4 Personen) 
für die Spätzle
400 g Mehl 
2 EL Grieß 
12 bis 16 Eigelb oder 10 bis 12 ganze Eier 
frisch geriebene Muskatnuss 
Salz

Für die Filets
4 Schweine- oder Lachsfilets (pariert*)
100 g Butter
1 Ei
50 g Mide pain (=Paniermehl ohne Rinde, nur von weißem Brot) 
60 g geriebene Walnüsse
60 g geriebener Parmesan 

Je 2 gelbe und rote Karotten
200 g Zuckerschoten

Zubereitung
Für den Spätzleteig Mehl, Grieß, je eine Prise Muskatnuss und Salz gründlich miteinander vermengen. Eier nach und nach gut unterrühren. Den Teig verschlagen, bis er Blasen wirft, es sollten keine Klumpen entstehen.
Den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Karotten waschen, schälen und in Ringe oder Streifen schneiden. Die gewaschenen Zuckerschoten in Rauten schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen und das Gemüse darin biss fest garen. Mit Eiswasser abschrecken, damit das Gemüse seine Farbe behält. Vor dem Servieren in etwas Butter schwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Nun den Spätzleteig nochmals kräftig durchschlagen. Salzwasser in einem großen Topf aufkochen und mit einem Spätzlebrett oder einer Kartoffelpresse den Teig in das kochende Wasser drücken.
Sobald die Spätzle an der Oberfläche schwimmen, diese mit einem Schöpflöffel herausnehmen, gut abtropfen lassen und warmhalten. Nach Belieben vor dem Servieren kurz in einer Pfanne anbraten.

Für die Walnuss-Panade der Schweinefilets Butter und Eier schaumig rühren. Käse, Nüsse und Paniermehl zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Filets scharf anbraten, würzen und mit der Walnussmasse bestreichen. Im Backofen bei 140 Grad circa 9 Minuten Farbe geben lassen. Dann das Fleisch kurz ruhen lassen und auf dem Gemüse anrichten. Mit den Spätzle servieren.

Tipp: Wenn es schnell gehen soll, zu fertigen Spätzle aus der Kühltheke greifen.

Zabayone vom Lindenblütenhonig auf glasierten Weintrauben 
Zutaten (für 4 Personen)
7 Eigelbe
ca. 3 EL Lindenblütenhonig*
100 ml süßer Dessertwein
350 g blaue Trauben
350 g helle Trauben 

Zubereitung
Die Eigelbe mit dem Wein im Wasserbad cremig aufschlagen und langsam den Honig zugeben. Die Trauben waschen, halbieren und entkernen. Die Trauben mischen, auf dem Teller anrichten und die Zabayone (=Eigelb-Wasser-Honig-Mischung) darauf geben. 

Zusammen mit der schönen Landschaft des Westerwalds kann das Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee einen Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis werden lassen.


Weitere Informationen unter:



Touristinformation Westerburger Land
Neumarkt 1 
56457 Westerburg
Tel. 02663 / 291-490
Fax 02663 / 291-888
Email info@westerburgerland.de


Touristinformation Wiesensee (TIWI)
Winner Ufer 9 
56459 Stahlhofen a.W.
Tel. 02663 / 291-494
Fax 02663 / 9680438
Email info@westerburgerland.de


Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee 
Am Wiesensee 
56457 Westerburg 
Tel: 02663 / 991-452 
Fax: 02663 / 991-444 
info.wiesensee@lindner.de 
www.lindner.de


Text und Fotos:

Matthias Dikert

Fotos Hotel Außenansicht von Hotelgruppe Lindner


Textquelle:

Hotelgruppe Lindner