Eine Flusskreuzfahrt auf der Elbe

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Wer schon immer einmal die schönen Landschaften an der Elbe genießen wollte und trotzdem Wert auf Erholung und Komfort legt, ist mit einer Tour bei Viking Flusskreuzfahrten gut beraten. Eine einwöchige Fahrt zwischen Magdeburg und Prag(Decin) oder auch umgekehrt ist auf der MS Theodor Fontane oder MS Saxonia eine hervorragende Gelegenheit, u.a. die schönen Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt näher kennen zu lernen.

Die MS Theodor Fontane bietet Platz für 124 Gäste in komfortabel mit TV, Dusche, WC und Klimaanlage ausgestatteten Außenkabinen. Zu Beginn erwartet den Gast ein Obstteller in der Kabine als kleiner Willkommensgruß. Jeden Tag gibt es ein aktuelles Programm mit Informationen zum Wetter, zur empfohlenen Kleidung und zu den Orten, die angefahren werden. So kann sich jeder individuell auf einen Ausflug vorbereiten. Und nach dem Abendessen kann auf Wunsch in der bordeigenen Sauna sauniert werden.

Der erste Tag beginnt mit dem kostenlosen Transfer vom Bahnhof zum Hotel. Am zweiten Tag geht eine Stadtrundfahrt durch die Stadt der 1000 Türme, wie Prag auch gern genannt wird. Zu Besichtigen sind die Festung Hradschin mit dem Veitsdom und die berühmte Karlsbrücke. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Es erfolgen der Transfer und die Einschiffung in Decin. Und schon geht die Fahrt los nach Bad Schandau, Dresden… Mit einem Panoramaausflug geht die Fahrt von Bad Schandau zum Aussichtsfelsen Bastei. Gegen Abend des dritten Tages wird die Landeshauptstadt Dresden erreicht. Hier wird am vierten Tag ausreichend Gelegenheit geboten, die inzwischen schon weit restaurierte Stadt bei einem Rundgang oder individuell am Nachmittag näher kennen zu lernen.

Blick vom linken Flügel (Waffenkammer & Alte Meister) zum rechten Flügel (mit Porzellanmuseum)

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Blick vom linken Flügel (Waffenkammer & Alte Meister) zum rechten Flügel (mit Porzellanmuseum)

Die Ahnengalerie der sächsischen Herrscher vom Mittelalter bis zum Ende des Kaiserreichs

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Die Ahnengalerie der sächsischen Herrscher vom Mittelalter bis zum Ende des Kaiserreichs

Blick auf den Hausmannsturm

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Blick auf den Hausmannsturm

Die weltberühmte Semperoper des Nachts

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Die weltberühmte Semperoper des Nachts

Brunnendetail, einer von vielen herrlichen Brunnen, die allesamt in Betrieb sind

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Beeindruckend sind die abends wunderschön angestrahlte Semperoper direkt neben dem Zwinger. Der Hausmannsturm, die Hofkirche und die wiederaufgebaute Frauenkirche sind neben dem Albertinum und dem Hofschloss weitere Sehenswürdigkeiten. Wer sich die Zeit nimmt, sollte im Zwinger die „Alten Meister“ im Museum besichtigen. Hier hängt u.a. die berühmte sixtinische Madonna von Raphael im Original. Der Bildteil mit den beiden nach oben zur Madonna schauenden Engeln ist wohl jedem ein Begriff. Weitere Museen wie das Grüne Gewölbe mit der Schatzkammer zeugen von dem früheren Reichtum dieser schönen Stadt. Nach einem exzellenten mehrgängigen Abendessen vom Chefkoch Karsten Seifert heisst es „Leinen los“ für die Fahrt nach Meißen und Torgau, die am fünften Tag der Reise besichtigt werden können. Übrigens ein Geheimtipp: Nach dem Abendessen ein kleiner Spaziergang an Deck und mit freien Blick auf den Sternenhimmel den Abend ausklingen lassen.

Nach der Ankunft in Meißen steht eine Stadtbesichtigung auf dem Programm, bei der die schöne Altstadt und die Albrechtsburg mit dem gotischen Dom genossen werden können. Ein berühmter Sohn der Stadt ist der Maler Vincenz Richter, in dessen Romantik Restaurant an der Frauenkirche 12 noch heute seine berühmte Waffensammlung bewundert werden kann.

Schön restauriertes Zentrum von Meißen: Der Marktplatz

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Porzellanglockenspiel im Turm der Frauenkirche

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Der Meißen dominierende Dom im Blick

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Vincenz Richter wacht noch immer vor seinem Haus

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Die erste Freitreppe in „teutschen“ Landen vom Meißner Schloß – Italien läßt grüßen!

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Interessiert wird ein Fertigungsschritt des Porzellans verfolgt

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Was wäre Meißen ohne das berühmte weiße Gold ? Natürlich geht es zur Manufakturbesichtigung, bei der man die einzelnen Stufen der Porzellanherstellung genau erläutert bekommt. Und am Schluss können die edlen Stücke in den Ausstellungsräumen auch gekauft werden. Allerdings etwas Kleingeld ist hier bei Preisen ab 50 Euro schon angezeigt. Nach einem feudalen Mittagessen an Bord geht die Fahrt weiter nach Torgau, die durch den Krieg so gut wie nicht vernichtet wurde. Dies hat einen besonderen Grund: Auf der heute nicht mehr existierenden Brücke trafen sich 1945 die Alliierten zum Handshake.

Der „Hintereingang“ des Schlosses diente einstmals den Jagdgesellschaften als Ein/Ausgang

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Natürlich mußte Torgau mit einer Freitreppe im Schloßhof nachziehen …

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Blick auf Torgau vom jenseitigen Elbufer

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Nun erinnert nur noch ein Denkmal an dieses historische Ereignis. Bei einem Stadtrundgang werden die Katharina Luther Stube, die Schlosskirche und die Marienkirche, das Rathaus und die Nikolaikirche erkundet. Vorsicht ist vor dem tiefen Schlossgraben geboten: Hier leben echte Bären, die auf eine alte Tradition der Stadt verweisen. Nach der Rückkehr und Weiterfahrt endet der Tag in Wittenberg. Bei dem traditionellen Kapitäns Abendessen mit Kapitän Wolfgang Jaenecke werden so erlesene Genüsse wie Flusskrebsfleisch, Red Snapper Filet und gebratene Entenbrust gereicht. Da am letzten Tag schon viele im Packstress sind, wird dieses Essen immer 2 Tage vor Ende veranstaltet. Hier werden am sechsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück die Lutherstadt mit der Marienkirche und der berühmten Schlosskirche, wo Martin Luther die 95 Thesen an die Tür schlug, besichtigt.

Der wittenberger Dom war die Wirkungsstätte von Martin Luther, die Schloßkirche diente lediglich dem „Thesenanschlag“

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Lutherdenkmal vor dem Rathaus

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Der berühmte Cranachaltar im wittenberger Dom

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Der große Reformator und Begründer der evangelischen Kirche ist überall gegenwärtig. So auch in der Lutherhalle, die das größte reformationsgeschichtliche Museum beinhaltet. Hier wird einem Einblick in den normalen Tagesablauf des berühmten Sohnes der Stadt gewährt. Nach einem vorzüglichen mehrgängigen Mittagsmenü an Bord geht die Fahrt weiter nach Dessau. Diese Stadt wurde berühmt durch den sogenannten Bauhausstil, der bei der Busfahrt zum Ausflug in den Wörlitzer Park besichtigt werden kann.
In diesem von der Unesco anerkannten Weltkulturgut erwartet den Besucher eine traumhafte Gondelfahrt auf kleinen verschlungenen Wasserwegen, die ein wenig an den Spreewald erinnern. Der Gondoliere wartet mit humorvollen Anmerkungen zu den vielen der 800 verschiedenen Baum- und Straucharten auf. Der große Kurfürst Leopold III. (1764-1813), der Erbauer dieses wunderschönen Parks, war bei seinen Untertanen sehr beliebt. Er verzichtete auf große Heerscharen und gewährte eine kostenlose Heilbehandlung für alle Kinder, Frauen und Rentner. Ein Wunschtraum angesichts der heutigen finanziellen Schieflage der Krankenkassen. 17 Brücken führen über die bis zu einem Meter Tiefe angelegten Kanäle und Seen. Trotz dieser pflegeintensiven Parklandschaft wird bis heute kein Eintritt verlangt. Am letzten Abend erfolgt auf Einladung der Schiffscrew eine Show mit Sketchen und Einlagen, die selbst einstudiert wurden. Im Anschluss können Sie Fortuna auf die Probe stellen bei der großen Tombola. Kurz nach Mitternacht erreicht das Schiff dann den Zielpunkt Magdeburg.
Hier endet am siebten Tag diese erlebnisreiche Fahrt durch die „Wunderwelten an der Elbe“ mit der Ausschiffung und komfortablen Transfer zum Magdeburger Hauptbahnhof bzw. zur Stadtbesichtigung nach Berlin – wer diese gebucht hat.
Natürlich kann auch noch individuell die traditionsreiche Festungsstadt besichtigt werden. Einfach Gepäck auf dem Hauptbahnhof einschließen und los geht’s zum Magdeburger Dom, zum Jahrtausendturm im Elbauenpark, zur alten Festungsmauer mit dem Turm „Kieck in de

Heutzutage ein wenig abseits des „Marktreibens“ – das Rathaus samt Goldenem Reiter

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Der Dom (evangelisch), das katholische Pendant steht einen Steinwurf entfernt

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Einzigartiger Blick auf drei magdeburger Kirchen

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Der robuste Wehrturm „Kieck in de Köck“

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Köken“ und zum Rathaus mit dem berühmten Magdeburger Reiter. Die Bezeichnung „kieck in de Köken“ kommt von den alten Wachgardisten, die früher einen direkten Blick vom Turm in die Küche des Bischofs hatten.

(Matthias Dikert)

Weitere Informationen und Buchungen bei:

Viking Flusskreuzfahrten
Hohe Str. 68-82
D-50667 Köln
Tel.: +49/221/2586-209
Fax: – 208
Kostenlose Hotline 0800/2584-667 täglich von 8 – 20 Uhr

Viking Flusskreuzfahrten

Die Firma Viking Flusskreuzfahrten GmbH wurde 1997 gegründet und ist ein Skandinavisch/Niederländisches Unternehmen mit Sitz in Basel. Die deutsche Vertretung ist in Köln beheimatet.

Viking bietet Flusskreuzfahrten auf sämtlichen interessanten Flüssen Europas. Des weiteren stehen Fahrten in Nordamerika, Ägypten und China auf dem Programm.

Die weltgrößte Flotte für Flusskreuzfahrten besteht derzeit aus 24 Schiffen und wird demnächst um 2 weitere Schiffe erweitert.

Der Vorteil an Flusskreuzfahrten ist, dass neben dem Genuss des hohen Komforts mit voller Versorgung an Bord die langsam vorbeigleitende Landschaft betrachtet werden kann. Damit kommen sowohl unternehmungslustige als auch erholungsbedürftige Gäste auf ihre Kosten. Es gibt eine einfache Anreise per Bahn, Bus oder Auto. Das Gepäck wird gegen Aufpreis komfortabel von zuhause abgeholt und direkt auf das Schiff gebracht. Damit beginnt die Erholung schon auf der Fahrt zur Anlegestelle. Bei keinen anderen Urlaubsform kann der Gast ohne Wechsel des Hotels verschiedene Orte und Landschaften genießen.

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der Anteil an Flusskreuzfahrten stetig zunimmt. Seit 1995 konnte der Umsatz um 120 Prozent gesteigert werden. Gästebefragungen haben ergeben, dass 97 Prozent die Reise weiterempfehlen würden.

Bei Viking Flusskreuzfahrten gibt es eine besondere Qualitäts- und Servicegarantie, die bei Nichtgefallen binnen 24 Stunden das Geld zurückerstattet. Frühbucher werden durch Rabatte
zwischen 10 und 20 Prozent inklusive einer Reiserücktrittsversicherung belohnt.

Unter Firmenvorstellung…

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