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Israel

Am 01.03.2013 fand der 3. internationale Jerusalem Marathon statt. Internationale Journalisten aus der ganzen Welt berichteten über dieses Event. Wir Berliner flogen am 25. Februar von Berlin Schönefeld mit der Boeing 737 der israelischen Fluggesellschaft EL AL nach 4 Stunden nach Tel Aviv und wurden herzlich von dem dortigen Tourismusministerium willkommen geheißen. Mit der deutschsprachigen Stadtbild Erklärerin Miri Löwenberg wurden wir eine Woche lang über die 4000 -jährige Geschichte Jerusalems aufgeklärt, haben die bedeutendsten biblischen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt erkundet und sind eingetaucht in eine moderne und lebendige Stadt des 21. Jahrhunderts. Unser erstes Ankunftsziel war das „Leonardo Plaza Hotel“, wo wir 5 Nächte gut untergebracht und versorgt wurden und von dort unsere Unternehmungen in die Stadt und Umgebung starteten.

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Mit einer über 4000 Jahre alten Geschichte ist Jerusalem eine der ältesten Städte der Welt. Die unentbehrliche Rolle, die es für die drei Religionen der Juden, Christen und Muslime spielt, macht es auch zu einer der bedeutendsten Städte der Welt. In den letzten 4000 Jahren wurde Jerusalem erobert, zerstört und wieder aufgebaut. Jedes Zeitalter hat ein unverwechselbares Merkmal in dieser Stadt hinterlassen. Seit über 3000 Jahren ist Jerusalem die Heilige Stadt der Juden, eine heilige Verbundenheit, die trotz der vielen Schwierigkeiten, die das jüdische Volk bewältigen musste, nie gebrochen worden ist. Dem christlichen Glauben nach wurde Jesus zum Tode verurteilt, gekreuzigt und ist in Jerusalem wieder auferstanden, ein Moment, der nicht nur zum Kern vom christlichen Glauben wurde, sondern Jerusalem auch als heiligste Stadt in der christlichen Welt gekennzeichnet hat. Über 770 000 Einwohner leben in der quirligen Stadt, davon rund 485 000 Juden, 264 000 Muslime und 14500 Christen. Die Konflikte, die aufgrund der historischen Bedeutung existieren, sind nicht Teil des alltäglichen Lebens. Außerhalb der Altstadt begegnet man Menschen jeden Alters und jeder Religion, die Jerusalem als ihr Zuhause bezeichnen. Jerusalem begann sich 1860 außerhalb der Altstadt zu einer Stadt zu entwickeln. Viele Menschen flohen aus dem überfüllten jüdischen Viertel und fingen an ihre Häuser außerhalb der Stadtmauer zu errichten. Seit damals ist Jerusalem zur größten Stadt Israels geworden und ist der Heimatort der schönsten kulturellen Anlagen, Restaurants und Universitäten. Vor dem großen Marathontag hatten wir noch Zeit für Besichtigungstouren rund um Jerusalem und in die nähere Umgebung. Das nächste Besuchsziel war die 45 Minuten von Jerusalem entfernte Massada-Festung, die in der Wüste liegt, und von König Herodes erbaut wurde. 

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Dieses Macht strotzende Bauwerk, das seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, befindet sich am Rande des Toten Meeres. Neben dem Tempelberg in Jerusalem und dem Herodium südlich davon, ist es das 3. Zeugnis römischer Monumental-Baukunst. Massada sollte Herodes als Zufluchtsort vor seinen jüdischen Feinden und Kleopatra dienen. Doch weder die eine noch andere Bedrohung wurde jemals wahr und Herodes war nur ein einziges Mal dort. Während der Höhenunterschied zum östlich gelegenen Toten Meer über 400 Meter beträgt, ist der Abhang Richtung Westen 100 Meter hoch. Herodes ließ um das Gipfelplateau eine Kasemattenmauer mit fast 40 Türmen anlegen. Innerhalb der Festungsmauer wurde eine große Zahl weiterer Gebäude geschaffen, wie Lagerhäuser, Pferdeställe, Unterkünfte, Badehäuser, Schwimmbecken und Paläste. Heute kann man die einstige Festung über eine 900 Meter lange Seilbahnfahrt erreichen.
Im Jahre 66 nach Christus verschanzten sich jüdische Rebellen (Zeloten) beim Kampf gegen die Römer in dieser Festung und verließen Jerusalem wegen innerjüdischer Meinungsverschiedenheiten. Sechs Jahre verbrachten sie dort unbehelligt, doch das Römische Heer gab keine Ruhe. Zwei Jahre nach dem Fall Jerusalems ließ der Statthalter Flavius die 10.Legion gegen die unterlegenen jüdischen Rebellen aufmarschieren. Erst durch eine achtmonatige Belagerungszeit, in der ein 4,5 km langer Außenwall mit acht Militärlagern und eine Rampe von der Landesseite errichtet worden war, boten sich den Römern gute Voraussetzungen für eine Eroberung. In dieser ausweglosen Lage, am ersten Tag des Pessachfestes, beschlossen die jüdischen Rebellen den kollektiven Mord, um nicht in die Hände des Feindes zu fallen. Alles wurde verbrannt, bis auf die Lebensmittel , um zu zeigen, dass sie nicht verhungert waren. Nach Überlieferung des Geschichtsschreibers Joseph Flavius überlebten zwei Frauen und fünf Kinder, die sich in einer Wasserleitung versteckt haben sollen und so dem Tod entkamen. Aus Ehrfurcht vor der Ehrentat soll der römische Befehlshaber diesen Frauen und Kindern die Freiheit geschenkt haben.

Auf dem Weg zum Toten Meer machen wir Halt im Naturschutzgebiet Ein-Gedi mit seinen großartigen Exemplaren an Flora und Fauna, die für diese Judäische Wüste einzigartig sind. 

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Wir besuchen einen Wasserfall und entdecken die Höhlen von Qumran, wo Schriftrollen, die ältesten biblischen Manuskripte der Welt im Jahre 1947 gefunden wurden. Schließlich gelangen wir an das tiefblaue Tote Meer, das am tiefsten Punkt der Erde, nämlich 400 m unter dem Meeresspiegel, den Blick freigibt. Der 33-prozentige Salzgehalt des Meerwassers lässt kein Leben zu, wirkt aber heilend und ist deshalb ein beliebtes Ziel für Menschen aus der ganzen Welt. Die heilenden Eigenschaften des Toten Meeres und der nahen Mineralquellen sind seit Jahrzehnten bekannt. Besucher kommen das ganze Jahr hindurch in Scharen, um die entspannte, pollenfreie Atmosphäre zu genießen, die durch den hohen Luftdruck und dem gefilterten Sonnenlicht geschaffen wird.
Am Mineral-Beach steigen wir im Frühling bei Temperaturen um 27 Grad C. ins 24 Grad warme Wasser, lassen uns schwerelos auf diesem hoch-salzhaltigem Wasser treiben, lesen Zeitung und können unserem Körper eine Weile Gesundheits- und Schönheitspflege schenken. Wir lassen uns mit natürlichem schwarzen Mineralschlamm bedecken und die Packung längere Zeit einwirken, um dann ein neues Lebensgefühl zu erhalten. Die Krönung bekommt diese Prozedur erst dann, wenn wir den Körper in Schwefelbäder eintauchen und uns abschließend eine erholsame Massage gönnen.
An die Rückfahrt nach Jerusalem wollte im Moment keiner denken, jedoch abends wartete ein Nacht-Spektakel in der David – Zitadelle auf uns, das auch seinen Reiz hatte.

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Unmittelbar am Jaffator, dem historischen Zugang zur Jerusalemer Altstadt, befindet sich im „Davidsturm“, der bekannten mittelalterlichen Zitadelle das Davidsturm-Museum. Es ist nicht nur ein historisches Museum, es blickt in den Sprachen Hebräisch, Arabisch und Englisch auch auf die Gegenwart und Zukunft der Stadt. Von den Türmen der Zitadelle bekommt man einen wunderbaren Panoramarundblick über die Alt- und Neustadt. Regelmäßig findet am Abend ein weltweit einzigartiges Ton- und Lichtschau- Spektakel statt. Auf die alten Gemäuer wird in 45 Minuten die Geschichte Jerusalems projiziert. Die Inszenierung präsentiert die Historie, die wichtigsten Ereignisse der Stadtentwicklung seit der ersten Erwähnung der Stadt im zweiten Jahrtausend v.d.Z. bis hin zum heutigen Jerusalem, sowie die Bedeutung Jerusalems für Angehörige der drei großen monotheistischen Religionen.

Unsere heutige Sightseeing-Tour beginnt mit dem Besuch der David-Stadt. Dieser Ort ist der längste bewohnte Teil Jerusalems, an dem König David seine Hauptstadt errichtet hatte. Südlich der Altstadt, wenige Minuten zu Fuß von den alten Stadtmauern und der Klagemauer entfernt, befindet sich dieser heilige Ort. Im Jahre 1004 v.u.Z. wurde Jerusalem von König David erobert. Er machte die Stadt zur vereinten Hauptstadt von Judäa und Israel und sein Sohn Salomo errichtete in Jerusalem den ersten Tempel. Die David Stadt ist heute ein eindrucksvoller archäologischer Park, der Aufschluss gibt über die Entstehung der Stadt, über schwierige Zeiten und Kriege, über ihre Propheten und Könige, über das Volk Israel in den entsprechenden Epochen, sowie über die inneren und äußeren Kämpfe, die sich hier abspielten. Jeder Fels und Stein legt hier Zeugnis ab über die Entwicklung Jerusalems und die Geschichte ihrer Bewohner. Unzählige antike Tonsplitter säumen die Gehwege. Zu den eindrucksvollsten archäologischen Funden der David Stadt gehören die Überreste ehemaliger Großresidenzen, die von der Wichtigkeit ihrer Bürger zeugen, weiter ein senkrecht in den Fels gehauener Brunnenschacht, von dem man früher angenommen hatte, das er dazu benutzt wurde, das darunter liegende Quellwasser des Gichon in die Stadt heraufzuholen. 

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Der bedeutendste archäologische Fund der David Stadt ist jedoch der vor rund 2500 Jahren von König Hiskia angelegte und als technische Meisterleistung anerkannte Shiloah – Wasserkanal. Der von zwei Seiten gleichzeitig in den Fels getriebene Kanal ist 533 Meter lang und begehbar. Nach einer halbstündigen Wanderung durch das kühle Quellwasser erreicht man den unterirdischen Shiloah-Teich.

Von der David Stadt zum Nationalmuseum des Landes, dem Israel Museum, ist es nicht weit. Dieses Museum ist ein Ort für Kunst und Archäologie. In vielen Sälen findet man enzyklopädische Sammlungen und Ausstellungsstücke im Bereich der biblischen Archäologie. Einer der Höhepunkte ist der Schrein des Buches. Dieser Schrein wurde 1965 errichtet, um die Schriftrollen vom Toten Meer aufzunehmen und im Rahmen einer ständigen Ausstellung zu bewahren. Zu den Exponaten gehören acht der vollständigsten Schriftrollen, die jemals gefunden wurden, sowie eines der historisch bedeutendsten Manuskripte der hebräischen Bibel- der Aleppo Codex aus dem 10.Jahrhundert nach Christus.

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Der Schrein wurde von dem aus Österreich stammenden amerikanischen Architekten Frederick Klesler und dem amerikanischen Architekten Armand Bartos entworfen und gilt ebenso als Meisterwerk der modernen Baukunst wie als internationales Wahrzeichen. Im Jahre 2004 wurde der Schrein restauriert. Dabei wurden insbesondere die Klimatechnik und die Schaukästen erneuert, so dass für die langfristige Erhaltung und Ausstellung der Schriftrollen wie auch der anderen Schätze des Schreins optimale Bedingungen gewährleistet sind. Die Schriftrollen vom Toten Meer stammen aus der Zeit ab dem 3.Jahrhundert vor. Chr. und bieten wertvolle Eindrücke in die jüdische Geschichte der Antike und in den historischen Kontext der Entwicklung des Christentums. Die Inhalte der Schriftstücke stellen damit weltweit die ältesten Zeugen biblischer Texte dar. Die meisten Rollen wurden auf Pergament und in hebräischer Sprache verfasst, nur eine kleine Auswahl von Stücken auf Aramäisch und Griechisch. Nur wenige Schriftrollen wurden intakt aufgefunden, während die Mehrzahl von ihnen nur fragmentarisch vorliegt.
In unmittelbarer Nachbarschaft des Schreins befindet sich das Modell Jerusalems zur Zeit des zweiten Tempels, das die Topographie und den baulichen Charakter der Stadt in der Periode unmittelbar vor ihrer Zerstörung durch die Römer im Jahre 70 nach Chr. zeigt. Damit liefert das Modell den historischen Kontext zur Präsentation der Schriftrollen vom Toten Meer im Schrein des Buches.

Zum Tagesabschluss wurden wir zum Eisfestival in den Zelteispalast eingeladen. 

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Bei Temperaturen von minus 12 Grad konnten wir uns verschiedenfarbige Eisfiguren aus der Welt der Drachen, der Saurier- und der Meerestiere anschauen. Es ist schon erstaunlich, wie Künstler aus großen Eisblöcken solche herrlichen Skulpturen schaffen können.

Einen Tag vor dem Beginn des 3.Jerusalem Marathonlaufes wurden wir von dem Bürgermeister Herrn Nir Barkat in die David-Zitadelle zu einer Pressekonferenz eingeladen. Viele Journalisten aus 12 Ländern nahmen am Presseempfang teil, um Fragen zu diesem großen Ereignis zu stellen und die individuelle Neugier zu befriedigen. Jahrzehnte hatte es in Jerusalem den Halbmarathon ( 21,1 km) gegeben. Der laufbegeisterte und marathonerprobte Bürgermeister Nir Barkat kam 2010 auf die Idee den Vollmarathon ( 42,195 km ) wieder einzuführen. 2013 jährte sich dieses sportliche Ereignis zum 3. Mal, und wir durften dabei sein.

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Zuerst einmal konnten wir mit einem City-Bus die Tour entlang der Marathonstrecke fahren. Dabei wurde uns klar, dass es bei dieser Marathonstrecke und rund 800 Höhenmetern für die Läufer nicht einfach war die Strecke zu bewältigen. Es gab ein ständiges auf und ab und die Veranstalter haben die Strecke an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeigeführt und natürlich auch durch die Altstadt, die zu den schönsten Abschnitten zählt.
Die heutigen Mauern der Altstadt waren im Jahre 1538 vom muslimischen Osmanischen Reich und dem türkischen Sultan Suleiman dem Prächtigen erbaut worden. Die Mauern sind ca. 4,5 km lang, zwischen 5 und 15 Metern hoch und 3 Meter dick. Wenn man in die Altstadt von Jerusalem möchte muss man eins von acht Toren betreten. Wir gehen durch das Zionstor zum jüdischen Viertel. Dieses Tor verbindet das jüdische und armenische Viertel mit dem Zionsberg. Die Araber nennen das Tor, „Tor des Propheten Davids“. Dessen Grab soll in der Nähe auf dem Zionsberg gelegen haben. Zu Zeiten von König Herodes gehörte das heutige jüdische Viertel einer „gehobenen Stadt“, in der zum größten Teil wichtige Priesterfamilien wohnten. Heute wird das Viertel von etwa 2000 Menschen bewohnt und beherbergt mehrere Synagogen.- Im Wohngebiet entdecken wir draußen eine Mikve, wo ein jüdisches Pärchen, die zuvor auf dem Markt neue Gläser gekauft haben, diese darin rituell säubern, bevor sie zu Hause sie noch einmal vor dem ersten Gebrauch abwaschen. Mikve, kommt aus dem Hebräischen, heißt zusammenfließen und bezeichnet bei den Juden das Gebäude für das rituelle Tauchbad, als auch dieses Tauchbad selbst. Das Wasser muss natürlicher Herkunft sein und dient nicht der Erlangung hygienischer Reinheit, sondern ritueller Reinheit. Bei unserem Spaziergang durch das jüdische Viertel entdecken wir an einigen Haustüren Mesusen. Mesusa bedeutet Türpfosten und bezeichnet eine Schriftkapsel am Türpfosten, die schräg angebracht wird. Damit möchte der Hausherr ausdrücken, dass nur Gott die Dinge richtig machen kann, nicht die Menschen, deren Handlungen immer schief und damit unvollständig bleiben.

Die wichtigste und meist besuchte Stätte des jüdischen Viertels ist die Klagemauer

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Sie ist die übrig gebliebene Außenmauer des zweiten Salomonschen Tempels, der im Jahre 70 nach unserer Zeitrechnung zerstört worden ist. Die Klagemauer ist 18 Meter hoch, fast 50 Meter lang und befindet sich in der Altstadt. Sie gilt als der heiligste Ort im Judentum und wird bis heute von Juden sehr verehrt und zieht große Mengen Besucher an. Für Männer und Frauen ist die Klagemauer getrennt aufzusuchen. Viele stecken ihre Gebete oder aufgeschriebenen Wünsche in die Ritzen und Spalten der Mauer und nehmen dabei Kontakt mit ihrem Herrn auf.
Das christliche Viertel erreichen wir durch das Löwentor der Jerusalemer Altstadt und kommen direkt auf die Straße Via Dolorosa und den 14 Stationen, an denen Jesus laut christlichem Glauben vorbeizog, während er sein Kreuz trug. In dieser Gegend findet man viele Kirchen und Kapellen verschiedener Glaubensgemeinschaften. Die engen Gassen sind immer voller Pilger, Mönche und Nonnen, die diesen Weg bewusst gehen, um die Leiden Christi besser verstehen zu können.
Um die Leidensgeschichte der vielen Juden, die nach dem 2.Weltkrieg vernichtet wurden, richtig verstehen zu können, ist der Besuch der Gedenkstätte „Yad Vashem“ ein unbedingtes Muss.

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Wir fahren in das größte Holocaust-Museum der Welt. Dieses Museum steht auf einem Hügel und wurde im Jahre 1953 gegründet, um an die von den Nazis ermordeten 6 Millionen jüdischen Männer, Frauen und Kinder auf der ganzen Welt zu erinnern. Yad Vashem gedenkt auch dem Heldentum der jüdischen Partisanen, sowie den Mutigen unter den Völkern, die sich dem Nazi-Regime widersetzten, um Juden zu retten. Das Museum dokumentiert anhand von verschiedenen Medien den Horror und die Traurigkeit des Holocausts. Die israelische Regierung sieht Yad Vashem als ein wichtiges Aufklärungshilfsmittel an. Viele Menschen aus der ganzen Welt haben diese Stätte schon besichtigt, aber es sollen noch mehr kommen, um zu begreifen, dass sich so etwas in der Geschichte niemals wiederholen darf.

Bevor der Tag vor dem großen Marathonrennen ausklang, ging es auf die EXPO-Ausstellung im International Convention Center. Dort konnte man sich mit vielen Läufern und den Organisatoren austauschen und bei dertraditionellen Pastanacht entsprechende Kohlehydrate aufnehmen, um Energie für das kommende Ereignis aufzutanken.

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Das Leben am Freitag, dem 1. März 2013, dem großen Marathontag, begann schon sehr früh zu pulsieren. Um 5 Uhr morgens fuhren wir mit dem Auto zum Start- und Ziel-Viertel, um pünktlich dabei zu sein, wenn etwa 13000 Läufer aus 54 Ländern (Europa und Übersee) antreten. Sämtliche Straßen wurden gesperrt, bevor um 7 Uhr der Start für die 1.Marathonläufer freigegeben wurde. Die unterschiedlichen Starts und Ziele der Läufer lagen im Bereich des Knesset (Parlaments) Gebäudes, wo sich auch die größten Parks Gan Havradim und Sacher Compound befinden. Innerhalb des Sportviertels wurde eine richtige Zeltstadt aufgebaut, die das Logistikzentrum, das Pressezentrum und Unterhaltungszentrum mit Animationspunkten beherbergte.

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Der volle Marathonlauf wurde also um 7 Uhr gestartet, während der Halbmarathon erst um 8 Uhr dreißig losging. Beim 10 km – Lauf – Startzeit um 10 Uhr dreißig, gab es die meisten Läufer, die bei dieser Disziplin ihr Bestes geben wollten. Durch die unterschiedlichen Startzeiten variierten die Zieleinläufe dementsprechend. Vom Wetter war es mit 14 Grad C. morgens recht kühl, im Laufe des Tages erwärmten sich die Temperaturen bis auf 26 Grad. Bei den Aktiven und Zuschauern herrschte eine frohe Stimmung. Es wurde mitgefiebert, gesungen und gelacht. Vor und zwischen den Läufen sorgten Stelzenläufer, übergroße Märchenfiguren, Musical-Clowns und Bands für Applaus und gute Unterhaltung.
Nach 2: 16: 29 lief der überragende 26-jährige Äthiopier Abraham Kabeto Ketla als Sieger ins Ziel, und wirkte noch vollkommen frisch. Zweiter wurde der Kenianer Luka Kipkemoi Chelimo mit 2: 19: 01, während sein Landsmann Vincent Kiplagat Kiptoo mit 2: 20: 12 den 3. Platz erzielte. Mit 5000 Dollar Siegprämie wurde der Äthiopier für die gut zweistündige Arbeit honoriert. Die gleiche Summe strich auch die frauenbeste Äthiopierin Mihiret Anamo Anotonios mit 2: 47: 27 ein.
Der beste Europäer war der Portugiese Monteiro Jose auf Rang 6 bei den Männern in 2: 47: 52. 
Der schnellste Israeli im Marathon war Liran Raz vom Kibbutz Ayalot, der 2: 55: 37 benötigte. Beste Europäerin auf Rang 4 wurde die Schwedin Frida Sodermark in 3: 11: 36. Auf Platz 3 bei den Frauen landete die US- Amerikanerin Elissa Ballas in 3: 11: 33. Die zweite Frau Radiya Muhammad Roba sorgte für einen äthiopischen Doppelerfolg mit 3: 05: 57.
Der Sieger des Halbmarathons war der Kenianer Stephen Kabari Njeri mit 1: 06: 51. Ihm folgte der Äthiopier Gedamujziabher Mariam mit 1: 10: 55 und der Jerusalemer Asarat Mamo mit 1: 10: 59.
Bei den Frauen siegte Dagne Balcha Kalkidan in 1: 22: 34 vor Weldehawariat Ebereegzabehar in 1: 26: 35 und der Israelin Ya’ arah Zangi- Redoshitzki in 1: 28:04.
Beim 10 km – Lauf erzielte die 1956 geborene Norwegerin Ingrid Kristiansen, die auf Einladung gekommen war und in den achtziger Jahren mit zahlreichen Weltrekorden und Siegen Furore machte, eine Zeit von 44 : 15, weil sie aus Spaß mitlief.
Berufskollege Udo Möller von „Spiridon“ schaffte den Marathonlauf in 4: 04: 23. Chefredakteur Jörg Valentin von der Zeitschrift „Condition“ erzielte in der 10 km – Distanz der M 50 eine Zeit von 41: 09 und war schnellster Europäer. Auch unser Journalistenkollege und Halbmarathonläufer Michael Schardt lief aus Freude mit und platzierte sich im Mittelfeld.
Die israelischen Sieger des Zehners liefen bei den Frauen 38: 52 und bei den Männern 31: 26. Schnellste Deutsche über 10 km wurde Mirjam Meyer aus Aalen in 58: 45.
Im Marathon konnten sich Sonja Goll aus Kleinmalchow in 3: 52: 35 und Thobias Scharte aus Heidelberg in 3: 24: 14 als schnellste Deutsche in die Liste eintragen.
Im Halbmarathon waren die meisten Deutschen am Start. Andreas Wieser aus Meiselburg erreichte in 1: 33: 35 die schnellste Zeit und bei den Frauen war es Sonja Landwehr aus Böblingen mit 1: 56: 07.
Da die Marathonstrecke auch durch das arabische Ostjerusalem führte, rief die palästinensische Befreiungsorganisation PLO zum Boykott auf. Etwa 60 Demonstranten waren dem Aufruf gefolgt und protestierten friedlich gegen den Lauf. Die Israelis setzten ihren Mut und die Entschlossenheit ein, und den anderen Läufern ging es einschließlich um die sportlichen Aktivitäten.
Die Sicherheit spielte beim Jerusalem-Marathonlauf 2013 auch eine große Rolle. Über 1000 Sicherheitskräfte und viele Helfer wurden eingesetzt, um den Läufern, Betreuern und Zuschauern nicht nur ein sicheres Gefühl zu geben, sondern auch ein tolles Vergnügen zu bereiten.
Am Nachmittag war der 3.Jerusalemer Marathon 2013 schon wieder Geschichte, die Straßensperren wurden aufgehoben, und wir konnten unseren Altstadt-Besuch fortsetzen. Zuerst war das armenische Viertel unser Ziel. 

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Zwischen dem Jaffa- und Ziontor liegt das kleinste Viertel im Südwesten der Stadt. Etwa 3000 Armenier leben dort. Interessant ist die St. James Kathedrale. Sie ist das Schmuckstück des armenischen Patriarchats und das spirituelle Zentrum des Viertels. Im 12. Jahrhundert wurde die Kathedrale über den Gräbern von Apostel Jakobus dem Älteren und von Jakobus dem Jüngeren erbaut. Die nachmittägliche Vesper wird um 15 Uhr gehalten und wird oft von dem weltberühmten Chor des armenischen Patriarchats begleitet.

Vom armenischen Viertel kann man sehr gut auf den Tempelberg und den Felsendom schauen.

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Dieser Dom mit der goldenen Kuppel gehört zu den größten Heiligtümern und Wahrzeichen des Islam und ist das älteste islamische Bauwerk. In diesem Schrein soll Abraham seinen Sohn als Opfer hingeführt haben, außerdem soll Mohammeds Himmelfahrt in der Nähe des Sakralbaus stattgefunden haben. Von der Architektur ist der Dom ebenfalls ein Meisterwerk. Der Grundriss des Sakralbaus ist ein Achteck, welches in einen Kreis eingefasst ist. Außerdem besitzt der Felsendom die älteste Gebetsnische der Welt. Hinter dem Felsendom steht die Al-Aqsa Moschee und ist das älteste und schönste islamische Heiligtum der Welt. Diese Moschee ist am weitesten von Mekka entfernt und hat Platz für 5000 Menschen. Nicht Muslime dürfen die Moschee nicht betreten, doch an ausgewählten Tagen dürfen Besucher das wunderschöne Gelände besichtigen.
Zwischen dem Tempelberg und Ölberg liegt das Kidrontal. Dort befindet sich die Todesangst Basilika im Garten Getsemani, der große jüdische Friedhof und das Grabmal des Abschalom. 

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Den Garten Getsemani kann man am Fuße des Ölbergs finden. Dieser Garten, in einem Olivenhain mit über 2000 Jahre alten Olivenbäumen, ist bekannt als der Ort, an dem Jesus sein letztes Gebet sprach. Fernab allen Trubels kann man sich dort besinnen und neue Kraft tanken. Am Fuße des Ölbergs, nahe bei der Kirche aller Nationen, sollte man auch die Grabstätte von Maria, der Mutter Jesu, besuchen. 

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Eine kleine Kirche wurde dort im 4. Jahrhundert errichtet. Kreuzfahrer restaurierten und erweiterten sie im 12. Jahrhundert, bevor sie von Saladin nach der Eroberung Jerusalems zerstört wurde. Die Krypta wurde dabei verschont und ist bis heute erhalten geblieben, da Maria auch im Islam verehrt wird. In dieser Kirche steigt man eine steile Treppe hinter der Fassade zum Grab hinunter, in dem Maria einige Tage bis zu ihrer Himmelfahrt gelegen haben soll. Jährlich findet einige Tage vor dem Fest Maria Himmelfahrt eine Prozession mit dem „Leichnam Marias“ von der Stadt zum Grab statt.
Zum Schluss besuchen wir am Freitagabend noch zwei Synagogen im jüdischen Viertel, um beim Gottesdienst dabei zu sein.
Sabbat heißt Ruhetag und beginnt bei den Juden am Freitag nach Sonnenuntergang bis Sonnabend zum Eintritt der Dunkelheit. Es gibt 3 Gebetszeiten, morgens, nachmittags und abends, meist wird das Nachmittagsgebet mit dem Abendgebet zusammen gelegt. Die Thora, die hebräische Bibel, ist für Juden das „Buch der Bücher“. Sie umfasst die 5 Bücher Moses mit den Geboten und Verboten. Männer und Frauen sind beim jüdischen Gottesdienst sichtbar voneinander getrennt. Das Gebet spricht und singt ein Vorbeter aus der Thora (hebräische Texte) und die anderen stimmen da mit ein. Wir Gastzuhörer wurden in den Kreis integriert, willkommen geheißen und sogar zum Mitmachen aufgefordert. Es wurde gesungen und getanzt, ja es ging äußerst ungezwungen und fröhlich zu, so dass ich am Ende begeistert war, solch einen Gottesdienst kennen gelernt zu haben.

Bevor wir am Samstagnachmittag Jerusalem verlassen, um nach Tel Aviv zu fahren, besuchen wir zuerst dasmuslimische Viertel, das größte und belebteste Viertel der Altstadt. Es hat auch einen großen Markt, der unter den Besuchern sehr beliebt ist. 

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Der Markt hat eine vergleichbare 1001 Nacht Atmosphäre. Die endlosen Gassen des Marktes bieten in ihren Läden alles an Schmuck und Kleidung bis hin zu Wasserpfeifen und Keramikwaren. Man findet auch religiöse Artikel und Souvenirs jeglicher Art. Es gibt ebenfalls ein tolles Angebot an Obst, Gemüse und Gewürzen. Die Waren werden lautstark angepriesen und man sollte ruhig feilschen, wenn man etwas kaufen will. Das Marktleben verschafft eine tolle Erfahrung und die Stände sind ein großartiger Ort zum Shoppen.

Der Besuch der Grabeskirche, auch Auferstehungskirche genannt, zählt zu den größten Heiligtümern des Christentums, und ist ein unbedingtes Muss für Jerusalembesucher. 

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Die Grabeskirche ist seit dem 4. Jahrhundert ein wichtiges Wallfahrtsziel, da sie zum Ort der Kreuzigung Jesu anerkannt wurde. Die bedeutendste Stätte der Grabeskirche ist die Grabeskapelle, der überlieferte Ort des Grabes Jesus. Sie wird von einer Rotunde umgeben. Die Grabeskapelle bildet die 14. Station des Kreuzweges. Überbaut ist das Grab im Stile eines türkischen Kiosks. Neben der Grabeskapelle beinhaltet die Kirche zahlreiche weitere christliche Heiligtümer. Am Salbungsstein beim Eingang der Kirche soll der Leichnam Jesu für die Bestattung vorbereitet worden sein. Dieser Ort gilt als 13. Kreuzwegstation. Rechts des Eingangs liegt der Golgotha Felsen, die Stelle, an der Jesus am Kreuz gestorben sei. Unterhalb des Felsens befindet sich die griechisch-orthodoxe Adamskapelle. Hier soll der Schädel Adams gelegen haben. Die Legende besagt, dass das Blut Jesu durch Felsritzen auf den Schädel geflossen sei und so Adam von der Erbsünde befreit habe. Im Zentrum der Kirche liegt das Mittelschiff mit Altar. An dieser Stelle befand sich nach mittelalterlicher christlicher Auffassung der „Nabel der Welt“.

Noch einmal geht es zum Ölberg. Der Ölberg ist der größte jüdische Friedhof der Welt. Das sich von den mehr als 70 000 Gräbern die Altstadt mit allen Heiligtümern überblicken lässt, ist kein Zufall, sondern folgt dem Masterplan für das Ende der Welt, der Ankunft des Messias. Jeden Tag seit mehr als 60 Jahren wartet Suleiman auf ihn. 

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Er weiß nicht, wann der Messias kommen wird. Aber eines ist sicher, er wird über den Ölberg kommen und von hier mit all den auferstandenen Toten in die Jerusalemer Altstadt einziehen. So steht es im Alten Testament. Die Steinwüste bedeckt die Hänge des Ölbergs. Von der Spitze bis zum Fuß erstreckt sich das steinerne Meer über die Hänge. Die meisten Grabplatten liegen flach auf dem Ruhestätten, um den Blick auf Jerusalem, die heilige Stadt, nicht zu verdecken. Wer ein bestimmtes Grab sucht, muss sich auskennen. Es gibt keine Wege, die Schriften auf den Steinen sind ausgeblichen und verwittert, viele Grabplatten zerbrochen. Kein Vogelgezwitscher ist zu hören, kein Baum spendet Schatten, nur der Wind pfeift über die Gräber. Und mitten drin liegt das Grabmal des Abschalom, das durch seine besonders spitz zulaufende Dachkonstruktion hervorsticht.

Gegen 14 Uhr startet der Bus nach Tel Aviv und wir fahren in die zweitgrößte Stadt, um dann von dort wieder nach Berlin zurück zu fliegen. Bevor wir unser Herodes Hotel direkt am Mittelmeer beziehen, machen wir eine City Tour durch die bekannten Stadtviertel der israelischen Metropole. Tel Aviv-Jaffa ist eine Großstadt. Das 1909 gegründete Tel Aviv war ursprünglich ein Vorort, der bereits seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa. 1950 wurden beide Städte zum heutigen Tel Aviv-Jaffa vereinigt. Diese Stadt lebt und wächst, alles ist in Bewegung. Mit mehr als 400 000 Einwohnern ist sie ganz anders als Jerusalem, profaner, wilder und bunter. Hier tanzt man bis tief in die Nacht, sonnt sich am Strand und flaniert durch die vielen Museen. 

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Auffällig sind die Wolkenkratzer, antike Ruinen und große moderne Gebäude, wie die neue Oper von Tel Aviv, oder das Israel Museum. Herausragend ist die so genannte „Weiße Stadt“, eine Sammlung von über 4000 Gebäuden, die man überwiegend im Bauhaus- und internationalen Stil errichtet hatte. Sie wurde in den 30 -iger Jahren von Architekten erbaut, die aus Dessau und Berlin flohen, um dem Nationalsozialistischen Terror zu entgehen. Der Rothschild Boulevard brilliert mit restaurierten Bauhäusern. Dort befindet sich auch die Unabhängigkeitshalle, in der David Ben Gurion am 14.5.1948 den Staat Israel ausrief.

Der Stadtteil Jaffa befindet sich also 15 Kilometer südlich entlang der Mittelmeerküste, dem Ursprung Tel Avivs. Diese Stadt wurde im 3. Jahrhundert errichtet und ist somit die älteste Stadt des Landes. 

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In der Altstadt Jaffas, in deren schmalen, bunten Gassen noch zahlreiche, liebevoll restaurierte Steingebäude aus der türkischen Zeit erhalten sind, ist heute ein wunderschönes Künstlerviertel und blühendes Touristenzentrum. Interessant ist die Peterskirche, eine Franziskanerkirche aus dem 17. Jahrhundert, die auf der Besichtigungstour nicht fehlen sollte, ebenso der einstige Fischerhafen, der heute Familien- und Freizeiteinrichtungen beherbergt, die von den Menschen besonders gern am Wochenende angenommen werden.
Die am Meer stehende Skulptur „Frau im Wind“ hat Ilana Goor geschaffen, deren Museum in der Altstadt offen steht und für jedermann interessante Einblicke bietet. Man findet unter anderem Gemälde und Skulpturen, Videokunst, Afrikanische- sowie Südamerikanische Kunst, Antiquitäten und Zeichnungen.
Antike Ruinen schauen aus dem Meer, und wenn man am Kai steht, kann man den Andromeda Felsen beobachten, der in der griechischen Mythologie eine große Bedeutung hatte. Dort wurde Andromeda vom Meeresgott Poseidon gefangen gehalten. Sie wartete darauf, geopfert zu werden, als ihr Geliebter Perseus, ausgerüstet mit den geflügelten Sandalen des Hermes, herbeieilte, das Ungeheuer tötete und sie rettete.
Unweit des Andromeda Felsens befindet sich ein nettes kleines Restaurant „Abrage“ in dem wir uns stärken und natürlich auch die israelische Nationalspeise kosten können. 

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Es gibt kaum einen Israeli, der keinen Humus mag. Humus ist ein Kichererbsenbrei, den Israelis und Araber gleichermaßen lieben. Der Brei sollte cremig sein, nicht fest, trocken oder zu spröde. Außerdem gehört Petersilie dazu, auf keinen Fall darf man Olivenöl vergessen. Humus mit frischem Fladenbrot oder als Aufstrich, das schmeckt super lecker und ist nicht teuer. Ansonsten werden Pasta- und Fischgerichte von den Israelis bevorzugt. Ich hatte eine köstlich zubereitete Dorade gewählt und konnte dann im Flugzeug nach Berlin den Abschiedsschmerz viel leichter ertragen und mich gern an die vergangene Woche zurück erinnern.

Weitere Informationen bei:

Staatliches Israelisches Verkehrsbüro für Deutschland, Österreich, Schweiz
Friedrichstraße 95
10117 Berlin
Tel: 0049 – (0)30 – 2039970
Fax: 0049 – (0)30 – 20399730

El-Al Verkaufsbüro
Flughafen Schönefeld
Terminal D
12521 Berlin-Schönefeld, Deutschland

FON +49- 30- 2017790
FAX +49- 30 – 20177916`


Text:

Peter Marquardt

Fotos:

Matthias Dikert

Bilder vom Nacht Spektakel im Davidsturm von Naftali Hilger