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Namibia – Ein Land der Kontraste

Namibia ist ein weites, dünn besiedeltes Land mit einer einmaligen Landschaft vonGOLDENEN Sanddünen und üppiger, tropischer Vegetation, tiefen Schluchten sowie einsamen Stränden.
Das Kreuzkap erinnert an die Landung des Portugiesen Bartolomeo Diaz. Mit der Niederlassung der „Rheinischen Missionsgesellschaft“ 1842 wurde das Interesse Deutschlands an diesem afrikanischen Land geweckt. Der Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz erwarb 1883 einen Küstenstreifen und gründete die Stadt Lüderitz. 1915 eroberte Südafrika das Deutsche Schutzgebiet und annektierte es bis 1990.

Willkommen in Namibia!

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Schon 1968 erhielt das ehemalige Südwestafrika seinen heutigen Namen: Namibia. An die einstige deutsche Kolonialzeit erinnern Namen von Ortschaften, auch Gebäude weisen auf deutschen Einfluss hin und viele Deutsche wohnen hier. Der Tourismus boomt. Das Land ist reich an Bodenschätzen: Diamanten und Uran sind relevante Exportartikel.
Die „Geisterstadt“ Kolmannskuppe bei Lüderitz im Diamanten-Sperrgebiet, das Schloss Duwisib – mit dem skurrilen Wohnsitz eines deutschen Kolonialoffiziers aus Dresden, Swakopmund und der Kuiseb-Canyon sind ebenso wie die Hafenstadt Walfischbay – bis 1994 eine Enklave Südafrikas – sehenswerte Ausflugsziele für alle Touristen. Und keiner sollte sich die einmalige „Skelettküste“ – ein Friedhof für riesige, vor sich hinrostende Schiffe, die irgendwann im Nebel gestrandet sind und in der trockenen Atmosphäre der Nachwelt erhalten bleiben – entgehen lassen. Es ist ein interessanter, aber zugleich gruseliger Anblick. Ein Drei-Stunden-Rundflug über diese Region, der nachhaltig beeindruckt, kostet 100 EUR. Natürlich ist auch der Etosha Naturpark mit Löwen, Elefanten und anderen Tieren sehenswert. Ein Stadtbummel durch Windhoek ist Pflicht, hier steht Shopping auf dem Programm sowie der Besuch von Restaurants und Konditoreien.

Fotostopp bei Windhoek: Am Wendekreis des Steinbocks.

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Reisende aus Deutschland sind überall im Land anzutreffen, Unternehmer, die mit dem Diamantenstaat Verträge schließen möchten oder Touristen, die alle Naturschönheiten genießen. Ab Frankfurt/M. besteht eine direkte Flugverbindung mit „Air Namibia“, und am Airport Windhoek können Autos gemietet werden. Namibia ist ein riesiges Land mit großen Entfernungen. Newcomer sollten zwecks Erkundung eine in deutscher Sprache geführte Studienreise buchen. Benötigt wird der Reisepass. Geld tauscht man am Airport, dort ist der Kurs günstiger. Afrikanische Kunst jeder Art, ein prima Mitbringsel, kann auf dem Markt in Okahandja günstig gekauft werden. Ein bis zwei Wochen sollte ein Aufenthalt schon dauern.


Service und Gastfreundschaft sind Markenzeichen im„Nest Hotel“ Lüderitz. Gegenüber liegt die alte verlassene deutsche „Geisterstadt“ Kolmannskuppe, direkt im Diamanten-Sperrgebiet.

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n der Skelett Bucht.



Informationen:

Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

ASA – Arbeitsgemeinschaft Südliches Afrika e. – Deisenhofer Straße 89, 81539 München; Tel. (0 89) 69 62 24, Mail: asa.germany@t-online.de

Namibia Tourism Board
Schillerstraße 42 – 44, 60313 Frankfurt/Main. Tel 069 – 133736-0, Fax 069 – 133736-15, E-Mail: info@namibia-tourism.com 


Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (E-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) ist als freier Autor und Journalist tätig.