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KwaZulu-Natal

Südafrikas Touristenattraktionen sind seine Nationalparks, deren bekanntester ist der Krüger-Park. Wer jedoch das „noch Urwüchsige“ sucht, reist in die Provinz KwaZulu-Natal, an der Grenze zu Swaziland und Mosambik.


KwaZulu-Natal erstreckt sich vom Indischen Ozean bis zu den Drakensbergen, hier ist die landschaftliche Welt noch in Ordnung. Zuckerrohr und tropische Früchte sind im historischen Wohngebiet der Zulu Haupterzeugnisse der Landwirtschaft. Zu dessen Wildschutzgebieten zählen die Drakensberge, mit uralten Höhlenzeichnungen, das Itala Game Reserve, Kosi Bay mit seinen Elefanten und die Delphin Küste nördlich von Durban.

Beobachtung der Elefanten.

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Durban ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und sein Strand ist weltweit als GOLDEN Mile“ bekannt. Dieser erstreckt sich über sechs Kilometer und ist ein ideales Revier für Surfer. Hochhäuser bestimmen die Skyline und zur touristischen Attraktionen zählen Rikschas, mitgebracht von den Einwanderern aus Indien.

Lagunen und das Meer.

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Die Ursprünge der Stadt gehen auf Weihnachten 1497 zurück, als der Portugiese Vasco da Gama in der Bucht den Anker warf. „Port Natal“ war ein Zuflucht für Schiffbrüchige, Seeräuber und Sklavenhändler. Doch erst 1835 erhielt die Stadt ihren heutigen Namen, benannt nach Sir Benjamin Durban, dem damaligen Gouverneur der Kap-Provinz.

Touren durch unberührte Natur

In der Abenddämmerung

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Heute laden Hotels und Restaurants jeglicher Couleur zum Verweilen ein. Wer der Hektik der Großstadt entfliehen möchte, wohnt, etwas außerhalb beispielsweise 50 km entfernt, in Ballito. Das dortige Hotel „Boathouse“, direkt am Meer gelegen, bietet jeglichen Komfort. Die Inhaber aus der Familie de Kock sind aufmerksame Gastgeber und begrüßen gern deutsche Gäste. Ganz in der Nähe liegen übrigens die „Zimbali“ Lodge, mit super Golfplatz und „Crocodile Creek“, ein imposanter Tierpark mit hunderten von Krokodilen. Im Katalog vom Reiseveranstalter „terramar – da will ich hin“ kann detailliert nach gelesen und gebucht werden.


Abenteuerlustige unternehmen gern Rundreisen, im Minibus und quer durch das Maputuland. Interessant ist die vielseitige Tierwelt: Elefanten, Nashörner, Zebras und unzählige weitere Tierarten. Beeindruckende Erlebnisse mit nachhaltiger Wirkung, für alle Safarifans und Fotografen. Geführte Touren, so von „Zulu Safaris“ mit Andrew Anderson, sind erlebnisreich und vor allem sicher, dies trifft auch auf alle Hotels zu. Sicherheit wird groß geschrieben.

Flussüberquerung in KwaZulu-Natal.

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ahrzehntelang stand Südafrika aufgrund der Rassenpolitik im Abseits und blieb als Reiseziel tabu, dies hat sich nun grundlegend positiv geändert. Die deutsche Wirtschaft hat die Beziehungen zu Pretoria ausgebaut und gefestigt. Geschäftsleute sind nicht nur im Flieger anzutreffen: „Ein Wirtschaftsmarkt der Zukunft“, lautet deren Meinung. Und viele Berliner trifft man hier.

Special – Tipp:
Ab Frankfurt startet „South African Airways“ Nonstop nach Johannesburg und dann weiter zum jeweiligen Ziel. Dessen Service Center erteilt unter Fon 01803 – 359722 Auskünfte, auch zu Inlandflügen oder anderen Verbindungen.


Buchtipp: 
Südafrika. Langenscheidt KG München 22 Euro. Ein prima Reiseführer aus der Reihe Apa Guide und ein ideales Buch zur Einstimmung auf eine traumhaft schöne Reise.

In Südafrika ist immer Reisezeit

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„Südafrika ist ein Land eindrucksvoller Kontraste – Schwarzafrika gepaart mit europäischen Elementen“, diesen Satz stellt der Baedeker „Südafrika“ seiner gerade erschienenen, völlig überarbeitenden und neu gestalteten Ausgabe 2004 voran.
„Baedeker Allianz Reiseführer Südafrika“ kostet 29,95 € im Buchhandel.

Information:
South African Tourism
Friedenstrasse 6 – 10, 60311 Frankfurt. Fax 069 – 280950. e-Mail: info@southafrica.net


Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (E-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) ist als freier Autor und Journalist tätig.