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Zwischen Cuzco und Machu Picchu

Spannend und voller Gegensätze ist das Andenland Peru. Zum Besuch des Landes, in Form einer Rundreise, sollten gute drei Wochen eingeplant werden. Die Anreise aus Deutschland erfolgt in der Regel via Lima, der Hauptstadt, von dort starten die Touren in das innere des Landes. Rund 400 Flugkilometer sind nach Cuzco. Eine Stadt in einer Höhe von 3. 400 m. Hier ist das Traumziel vieler Peru-Reisenden: Das Inka-Reich!

Zwischen Cuzco …

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… und Machu Picchu …

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… „Herzlich Willkommen“

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Cuzco ist die sagenumwobene Hauptstadt des Inkareichs. Für die Inkas war sie der Mittelpunkt der Welt – der Name Qosqo bedeutet in der Quechua-Sprache „Nabel der Welt“.
Hauptstadt eines riesigen Reiches, das sich von Kolumbien bis nach Chile erstreckte. Mit der Eroberung durch die Spanier 1533 wurde vieles zerstört oder umfunktioniert. Heute verschmelzen ehemalige Inka-Mauern mit prachtvoller Kolonialarchitektur.
Cuzco gilt als das wichtigste archäologische Zentrum in ganz Südamerika, das jedes Jahr Tausende von Besuchern anzieht. Die Kathedrale mit ihren roten Granitblöcken oder das Kloster der Sonnenjungfrauen sind einige der Höhepunkte beim Stadtrundgang.

Vom Tal …

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… zum Gipfel!

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Von Cuzco führt der Weg nach Machu Picchu und in das „Heilige Tal“, ins ehemalige Zentrum vom Inkareich. Dieses Tal umfasst das Gebiet entlang des Urubamba Flusses. Inmitten der tropischen Bergwelt, auf einem Berghang über dem Tal des Urubamba gelegen, lockt die geheimnisumwitterte Stadt Machu Picchu. Dieser Ort wurde damals von den spanischen Eroberern nicht entdeckt – erst sehr viel später – und wurde deshalb nicht zerstört. Heute gehört dieser Ort zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die Besucher kommen, aus aller Welt. Ob mühsam per Fuß, entlang auf den legendären Inkatrails oder bequem per Bahn, ab Cuzco. Eine einzigartige Faszination lockt.

Mit dem Zug …

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… geht es schneller.

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Die Inkas bauten ein großes Straßennetz, um die Regionen ihres Reiches zu verbinden. Heute bedeutet der Weg nach Machu Picchu eine Rückkehr zur tausendjährigen Geschichte. Entlang der 40 Kilometer gibt es geheimnisvolle Landschaften, archäologische Ruinen und vor allem viele sympathische Menschen.

In Cuzco … … wird Maisbier gebraut!

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Zur Übernachtung empfiehlt sich: „Luna Rumi“. Das Hotel liegt im Herzen des Heiligen Tales der Inka, in Nachbarschaft zu weiteren Inkafestungen. Vor dem Hotel hält der Zug, direkt zum Einsteigen.

In den Bergen …

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… stricken fleißige Indianerinnen.

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Safety first!

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Ein Restaurant findet sich immer.

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Der Name Machu Picchu kommt aus dem Quechuawort, „alter Berg“. Er ist strategisch lokalisiert, um Feinde abzuwehren und umgeben von tiefen Tälern und majestätischen Bergen.

Der Weg ist das Ziel – Das ist Machu Picchu!

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„Keiner der romanischen Wege, auf die ich in Italien, Frankreich und Spanien traf, haben mich mehr beeindruckt als dieses Meisterwerk der antiken Peruaner; und der Inka-Pfad ist sogar bewundernswerter, denn er liegt, nach meinen barometrischen Berechnungen, in einer Höhe von 4. 040 Metern über den Meeresspiegel“, beschrieb Alexander von Humboldt seinen Besuch im Jahre 1850. Die Anreise erfordert Zeit und Geduld. Mit dem Flugzeug bis Cuzco, dann weiter mit der Bahn. Der Zug benötigt für diese 110 km lange Strecke etwas 3 bis 4 Stunden. Teilweise wird rangiert – vor und rückwärts gefahren – wegen der enormen Steigungen und Kurven. Eine beeindruckende Fahrt. Der Zug verfügt über Speisewagen. Nach der Ankunft geht es weiter. Mit dem Bus in atemberaubender Fahrt nach oben, zum ehemaligem Eingang. Dann beginnt die Besichtung. Machu Picchu kann das ganze Jahr besucht werden, die besten Monate sind zwischen April und Oktober.

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Beeindruckend und echt stark. Stundenlang dasitzen. Einfach nur beobachten und schauen.
Frühmorgens, beim Aufgang der Sonne, herrscht ein unheimliche Ruhe und Stille.
Die Gedanken schweifen.
Eine Art Zwiesprache, mit sich und der Welt: Vielleicht mit Gott?


Informationen:

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstrasse 25, 80992 München

Arge Lateinamerika e.V.
Domenecker Strasse 19, 74219 Möckmühl


Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (e-Mail: ueberscher-redaktion@t-onlinde.de) besuchte Cuzco