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Im Land der Antike

Eine Welt der Antike.
images/berichte/280/_1262625357.jpgSyrien mit seiner 5 000 Jahre Geschichte ist ein interessantes Reiseziel – mit einst blühenden Handelsstädten der Griechen und Römer, darunter Bosra und Palmyra. Neben der wechselvollen Vergangenheit erlebt man die Gegenwart eines Staates auf seinem Weg ins 21. Jahrhundert.

Die erste Begegnung mit Syrien beginnt in aller Regel in der Hauptstadt Damaskus. Die 3-Millionen-Metropole bietet neben erhabener Würde aus alter Zeit alle Zeichen der Moderne: arabische Souks, Einkaufscenter und auch Nachtklubs.
Sofort nach Ankunft auf dem Airport wird man eingefangen vom Charme der arabischen Welt und seinen liebenswerten Menschen. Pulsierendes Leben und quirliger Straßenverkehr sind Merkmale. Die Altstadt ist ein einziges UNESCU-Kulturdenkmal. Basare und Garküchen, elegante Boutiquen, vornehme Restaurants oder Cafés laden zum Verweilen ein – hier versteht man es mit allen Sinnen zu genießen.

Studienreisen sind gefragt

Syrien kann in vielseitiger Form bereist werden, Radler und Tramper sind ebenso anzutreffen wie Individualreisende im PKW, empfehlenswert sind geführte Rundreisen.
Der Reiseveranstalter Studiosus München bietet Rundreisen an. Dessen Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch meint: „Geführte Studienreisen in deutsch werden gern gebucht.“
In einer kleinen Gruppe wird im Bus durch eine landschaftlich sehr reizvolle Region gefahren. Sebastian Wendlandt, deutscher Studiosus-Reiseleiter, versteht perfekt sein Handwerk. Bis ins kleinste Detail erläutert er geduldig die uralte Geschichte eines faszinierenden Landes. Und, Altertum ist hier überall, im einstigen Land des Baals.
Zum Beispiel Palmyra, die Wüstenstadt, die als eine der schönsten und eindrucksvollsten Stätten des Morgenlandes gilt. Vor nunmehr 2 000 Jahren ließ die noch recht junge Fürstenwitwe Zenobia diese zu einer Metropole ausbauen. Heute erinnert im Hotel „Zenobia“ eine Ausstellung an die Witwe.

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Hejaz Bahnhof Damaskus: Die Lok wurde 1914 in Hennigsdorf bei Berlin gebaut und die Bahnlinie für Pilger nach Mekka 1903 eröffnet.

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In Maaloula wird noch Aramäisch gesprochen, dies ist die Sprache von Jesus Christus.

Arabische Gastfreundschaft

Zwischen Mittelmeer und Euphrat wird überall biblische Geschichte lebendig. Im urchristlichen Maaloula scheint die Zeit stillzustehen. Hier wird noch Aramäisch gesprochen, die Sprache in der Jesus Christus seine Botschaft verkündete. Oder der Ort Ugarit, wo vor einigen Jahren Tontafeln mit dem ersten Alphabet der Welt überhaupt gefunden wurden. Und in der Stadt Hama drehen sich die alten dröhnenden riesigen Wasserräder noch immer, seit nunmehr 600 Jahren. Ein beeindruckendes Erlebnis, dem man stundenlang zusehen könnte.
Wer zum ersten Mal durch Syrien reist, erlebt eine wahre Gastfreundschaft und eine schmackhafte arabische Küche, dazu wird ein edler Tropfen Wein gereicht. Überall laden Hotels ein und in unzähligen Restaurants wird zu Tisch gebeten, ob in Damaskus oder am Euphrat. Syrien ist ein sicheres Reiseland.

Diese Wasserräder sind über 2. 000 Jahre alt.

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Am Euphrat.

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Reise-Infos

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Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München. Tel 098 – 500 60-0, Fax 089 – 500 60 100.

Echt „Made in Damaskus“.

Tipp für Geschäftsreisende

Die Arabischen Länder sind bei Unternehmern sehr gefragt. Ob Investor, Importeur von Produkten oder die Region als Absatzmarkt : Made in Germany“, ist gut angesehen. Oft wird deutsch gesprochen, mit englisch kommt man jedoch weiter.
Korrekte Kleidung ist angebracht, Frauen mit langem Kleid oder im Hosenanzug. Zu Verhandlungen sollte Zeit eingeplant werden, Geschäftsessen sind opulent und diese dauern. Alkohol ist verpönt, dafür werden viele Zigaretten geraucht. Privateinladungen sind tabu, Verabredungen nur im Büro oder Hotel arrangieren.

Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (E-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) ist als freier Autor und Journalist tätig.