Auckland

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Am anderen Ende der Welt

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„Weiter als bis nach Neuseeland kann die Reise nicht gehen“, schreibt der Baedeker Reiseführer in seiner neuesten Ausgabe: Von Auckland sind es 17. 748 km nach Berlin und 18.170 km nach Frankfurt. Reine Luftlinie, versteht sich.
Eine weite Reise und ein langer Flug. Doch am Ziel ist man überrascht. Dann ist man mitten drin, in einem Traumland mit freundlichen Menschen. Und doch ist hier manches anders: Positiv, versteht sich.

Am anderen Ende der Welt …

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… liegt Auckland.
Vom „Skytower“ schweift der Blick über eine pulsierende Metropole. Das ist übrigens der höchste Turm auf der Südhalbkugel. Mit 328 m ist er auch höher als der Eifelturm oder der „AMP Tower“ in Sydney. An klaren Tagen kann man über 80 km weit sehen.
„Sky-Jump“ lautet eine Attraktion für Mutige. Der höchste – oder tiefste – Sprung in ganz Neuseeland. Von Drahtseilen zur Turmbasis geleitet fallen die Turmspringer aus 192 m Höhe in 16 Sekunden mit Tempo 75 in die Tiefe. Applaus kommt von den vielen Schaulustigen und die Fotografieren um die Wette. Menü á la Carte mit guter Küche wird in 190 m Höhe geboten. Ein schöner netter Abend!
In Auckland werben zahlreiche Restaurants um die Gunst der Gäste. „Angus“ Steak House, Albert Strasse 35, offeriert „Neuseeländische Steaks“ und die fallen sehr opulent aus,

Eine aufregende Stadt

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Mit vielen Schönheiten. 

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Im Auckland Museum wird die Geschichte eines Landes – am Ende der Welt – präsentiert.

Rotorua lautet das nächste Reiseziel. Auf der Autobahn geht es auf der Nordinsel in Richtung Süden mitten ins „Kiwi Land“.

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Schafe weit und breit. Im „Agrodome“ wird hautnah zum Thema informiert. Dies ist übrigens sehr lehrreich und macht auch noch Spaß. Ein echtes Raubein – ein Schafhirt und Entertainer – demonstriert eine „Schafschur“. Fotografen sollten sich beeilen, so schnell geht alles. Denn Mister Paul ist Weltmeister, im Scheren von Schafen.

Ruck zuck und das Fell ist runter!

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Maori Tänzer können beim „Haka“, dem Furcht einflößenden Kriegstanz, beobachtet werden. Diese Maoris – quasi die Ureinwohner, kamen vor über 1.000 ins Land.

Traditionen – Haka Kriegstänze – Kunsthandwerk – Ausbildung:

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Die Maori Kultur ist für einen Europäer sehr interessant.

Nach dem Programm geht es zum „Hangi Essen“ – Traditionelle Maori Küche.

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Geysire und Thermalquellen von Rotorua blubbern und zischen ununterbrochen. Heißer Dampf tritt an allen Orten zu Tage. Ein Rundweg führt durch diese „Schlammlöscher“. Mit einem Helikopter kann das gesamte Thermen Gebiet überflogen werden. Volcanic Air Safaris bietet solche Flüge an. Informationen gibt es im Hotel.


Maori Land – Umwoben mit Mythen und Sagen. 

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Der Bade- und Kur Tourismus boomt, denn das Wasser verfügt über heilende Kräfte. So bietet das „Millennium“ Hotel Rotorua Behandlungen an, direkt im Haus.
Gleich daneben offeriert das „Polynesian Spa“ Kuren und Wellness. Eine erholsame Behandlung, wie neu geboren, fühlt man sich nach der Behandlung. 
„Lewishams“ ist ein sehr gutes Restaurant im Zentrum von Rotorua.
Dessen Spezialität ist frisch zubereiteter Fisch. „Gebratene Forelle wird gern geordert“, betont Peter Russ. Der ist Inhaber und Küchenchef zugleich uns arbeitet mit seinem Partner Fritz Durnberger zusammen. Hier gibt es auch ein köstliches Frühstück. Geöffnet ab 9 Uhr früh. Abends Open end.

Good by Kiwi-Land!

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Informationen:
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstraße 25, 80992 München

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Buchtipp:
„Baedeker Allianz Reiseführer ‚Neuseeland'“
Weiter als nach Neuseeland kann die Reise nicht gehen, solange der Mond als Destination noch nicht zur Verfügung steht. Dennoch sind die beiden Inseln am anderen Ende des Erdballs ein häufig „angeflogenes“ Reiseziel, auch für Europäer.
Auf jährlich bereits 50.000 beziffert der neue Baedeker „Neuseeland“ die Zahl der deutschen Neuseeland-Reisenden. Sie sind dort besonders beliebt, denn sie bleiben im Schnitt 28 Tage lang und geben mit 1.900 Euro pro Nase entsprechend viel Geld im Lande aus. Angelockt werden die Besucher in erster Linie von der Vielfalt der Natur.
Manches ist gewöhnungsbedürftig anders am anderen Ende der Welt als bei uns. Es herrscht Linksverkehr wie in England, doch der Verkehr von rechts hat Vorfahrt wie in Deutschland, und das Wasser strudelt zum Entsetzen mancher Touristen nicht wie auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn aus Beckenabflüssen, sondern links herum – beispielsweise in einer von den Wahlneuseeländer Friedensreich Hundertwasser gestalteten öffentlichen Toilette in Kawakawa. Der Baedeker stellt diese künstlerische Rarität in einem seiner zahlreichen exzellenten Bilder vor.
„Baedeker Allianz Reiseführer ‚Neuseeland'“ ist im Buchhandel für 26,95 Euro erhältlich.


Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (e-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) besuchte Auckland.