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Milford Sound und Queenstown

Auf der Südinsel Neuseelands – am Tasmanischen Meer – befindet sich ein ganz markantes Wahrzeichen, der Milford Sound und dies ist eine grandiose Landschaft. Beim Besuch werden Erinnerungen an die Fjorde Norwegens wach.

Wasser gilt hier als Verbindungsglied zwischen Wäldern und Fjorden. Schneeschmelze und Regen führen in dieser Gebirgsregion zu Wasserfällen. Vom Meer kommende Stürme führen im Milford Sound zu einer jährlichen Niederschlagshöhe von sieben Metern. Im Regenwald, mit seinen Steilaufragenden Felswänden, sind zahlreiche Tierarten beheimatet und können beobachtet werden. Zeit sollte allerdings eingeplant sein.
Als Kapitän Cook im Jahre 1770 die zerklüftete Küste erkundete, segelte er nicht in den Milford Sound, da er hinter dem versteckten Eingang nichts vermutete. Erst eine Gruppe von Robbenjägern entdeckte diesen interessanten Ort. Neuseelands Pelzrobben waren vom Aussterben bedroht. Heute stehen die Tieren unter strengem Schutz und deren Zahl nimmt ständig zu. Am Tage sind sie gut zu beobachten, wie sie sich auf den Felsen aalen. Eine Schiffsreise – die bis zum Meer führt – ist im Angebot.

Den „Zauber der Natur“ entdecken:

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Am Milford Sound.

Am Milford Sound ist vieles vom Wetter abhängig. Hier ist es nicht unbedingt kalt, aber windig und oft regnet es. Die An- und Abreise führt über eine gut ausgebaute Straße und durch eine schöne Gegend. Seit 1954 verkürzt ein Tunnel den Reiseweg.
Im Ort Te Anau wird ein Halt eingelegt. Hier kann im Hotel „Kingsgate“ übernachtet werden. Weiter geht es ins Binnenland zum „Lake Wakutipu“, im Binnenland der Südinsel.

Queenstown ist ein sehr gepflegte Stadt und eine Touristenhochburg. Aber keine Sorge, so viele Urlauber sind es dennoch nicht.
So um 1860 herrschte hier „Goldgräberstimmung“, denn dieses Edelmetall wurde in großen Mengen gefunden. Rudimente ehemaliger Goldgräbersiedlungen können jederzeit besichtigt werden. William Rees erhielt ein Denkmal: der allerdings errichtete „The Camp“ und führte die Schafzucht ein. Eine Attraktion ist das 1912 gebaute Dampfschiff „Earnslaw“, dieser fährt zu einer Farm. Dort wird umfassend über Schafe und deren Zucht informiert. Diese Produkte und auch „Wein aus Neuseeland“ – können dabei verkostet werden.

Queenstown – Stadt für prima Ferien. 

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Am anderen Ende der Welt!

Mit der Gondel „Skyline“ fährt man direkt von der Stadt auf den Hausberg, dem 450 Meter hohen Bob´s Peak. Von der Plattform oder bei einem Glas Wein im Restaurant heraus – genießt man einen zauberhaften Blick. Zu Füßen liegt Queenstown und oberhalb imposante Bergen.
Ausruhen und Erholung aber auch eine sportliche Betätigung steht auf dem Programm: Paragliding, Drachenfliegen und andere ausgefallene Sportarten können betrieben werden.

Über den Wolken … 

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… kann es schwerelos schön sein!

Wagemutige fahren einfach zur nahen Kawarau Brücke. Hier gibt es einen Adrenalin-Schub der ganz besonderen Art: Bungee-Springen!

Neuseeland ist die Heimat aller „Bungee Jumper“ und hier an der Kawarau Brücke wurde diese Sportart erfunden. Von einer Plattform auf der Brücke springt der „Mutige“ 70 Meter in die Tiefe. Freihändig!
Ein um die Knöchel gebundenes elastisches Seil bremst den Sprung in die Tiefe sicher ab. Dieser Weg zur Entwicklung des „Selbstbewusstseins“ hat natürlich einen finanziellen Preis. Rund 100 Euro werden fällig. Dafür erhält jeder ein schönes Erinnerungsfoto.

PS: Noch spektakulärer kann in Auckland Bungee-Springen erfolgen.
Ein Sprung vom „Sky Tower“.
Mitten im Stadtzentrum und natürlich viel Publikum und deren Fotoapparaten.

Queenstown Hotel „Copthorne Lakefront Resort“ ist ein renommiertes Haus und bietet Komfort. Vom Balkon genießt man einen sehr schönen Blick auf den See oder die Berge.

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Vom Hotel sind es nur wenige Minuten bis ins Zentrum und dort gibt es zahlreiche Restaurants. Für jeden Geschmack und Geldbeutel mit gastronomischen Angeboten. Eine vorherige Platzreservierung ist allerdings angebracht.

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Freitags ist immer Trubel mit Musik und Tanz. Samstags ist Shopping angesagt.

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Queenstown – Ein quirliges Städtchen. Hier gibt es eine ganze Menge interessantes zu sehen oder zu erleben. In den Restaurants werden Köstlichkeiten geboten und ein edler Tropfen Neuseeländischer Wein wird offeriert.

Ein paar Tage sollte der Aufenthalt schon dauern.

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Impressionen einer kleinen Stadt.

Informationen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstraße 25, 80992 München

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Buchtipp:
„Neu gestalteter Baedeker stellt Neuseeland vor“
Ein Drittel der Landesfläche Neuseelands besteht aus Naturparks. Vom subtropischen Norden der Nordinsel mit ihren weiten Sandständen reicht Neuseeland bis zum kühlen Süden der Südinsel mit seinen spektakulären Fjorden und Gebirgen, den Kenner als „das schönste Ende der Welt“ bezeichnen. Er gab die eindrucksvolle Kulisse für den Film „Der Herr der Ringe“ ab. Im passenden Baedeker „Special“ werden verschiedene speziell eingerichtete Tolkien-Trails beschrieben, auf denen der Herr-der-Ringe-Fan den Spuren Frodos oder Gandalfs folgen oder nach Ringen und Orks forschen kann: Welcome to Hobbingen!
Auch der nicht Hobbit-infizierte Neuseeland-Reisende findet im Baedeker eine Fülle von Informationen für Aktiv-Urlaube, die reichen bis zum Bungee-Jumping. Der Baedeker schildert in einem seiner „Specials“, wie dieser „schnellste Weg zu neuem Selbstbewusstsein“ zum Beispiel in den Schluchten der Südinsel zu finden ist.

Baedeker Allianz Reiseführer „Neuseeland“
Kostet 25,95 Euro im Buchhandel.

Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (e-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) besuchte Neuseeland.