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Ab ins Heu

Der Märchenkönig Ludwig II. hätte sich nicht träumen lassen, dass heute viele Menschen nicht nur wegen seiner Schlösser ins schöne Allgäu kommen, sondern weil sie im Pfrontener Heu liegen möchten und wollen. Pfronten ist ein beliebtes Reiseziel und bietet zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. Eine gute Adresse ist das Hotel „Berghof“, von Heidi und Peter Babel.

Pfronten im Allgäu …

… und seine Kirche.

Dieser Weg führt …

… zum Hotel …

… mit schönem Ausblick!

Im damaligem Haus wurde 1926 eine Pension eröffnet: „Erster Gast und Sommerfrischler war damals ein Doktor aus Leipzig.“ 1968 wurde daraus ein Hotel und dieses 1994 in seiner heutigen modernen Form eingeweiht. Komfort – vom Wellnessbereich bis hin zur Küche – alles super. Das Hotel hat sich spezialisiert: auf Heu-Kuren und die Organisation von Events.

Eine gute Küchenbrigade: Winfried Lenk, Küchenchef John Wright, Jungkoch Andrej Frotscher (v.l.n.r.)

Im Hotel-Restaurant „Fondue-König“ ist natürlich Fondue eine Spezialität. Vom Fisch Fondue über „Bourguignonne“, Prosecco bis hin zum Allgäuer Käse Fondue werden Köstlichkeiten offeriert. Zum Abschluss noch ein „Schokoladen-Fondue“.
Das Küchenteam ist spitze. Ein Fondue-Abend gestaltet sich hier zum dynamischen Gruppenerlebnis, gesellig und unterhaltsam.
Crepes Suzette – frische Eierpfannkuchen an feiner Orangen-Zitronensoße und Vanilleeis wäre eine weitere Spezi. Das perfekte Zusammenspiel zwischen Küche und Restaurant bildet die Voraussetzung zum Genuss und auch zum optischen Erfolg. Serviererin Lisette Oppitz – die übrigens aus Leipzig kommt (wie damals der „Erste“ Gast) – arbeitet souverän am Gästetisch. Eine solide Fachfrau.

Action: Sebastian Deller (21) ist gelernter Restaurantfachmann und Barkeeper. Seine Ausbildung absolvierte er im Hotel Berghof Pfronten und besuchte danach die Hotelfachschule in Bad Wörishofen. Sebastian wird seinen (internationalen) Weg machen.
Seine Hausspezialität: Cocktails „Mai Tai“. Ganz nach dem Motto „Flair der Karibik“.

Das Allgäuer Bergwiesen-Heu

Was sich seit einigen Jahren zu einer Naturtherapie der ganz besonderen Art entwickelte, war bereits vor mehr als 150 Jahren den Holzarbeitern und Bergbauern bekannt. Nach schwerer Arbeit, schliefen sie im Heustadel und waren am nächsten wieder frisch und frei von Gelenkschmerzen oder Muskelkater. Deshalb gehörten feuchtwarme Packungen aus Heu bei Rheuma, Hexenschuss und Gicht zu bewährten Hausmitteln.

Noch heute wird hoch oben in den Bergen Heu geerntet und verarbeitet. Das besondere Pfrontener Bergwiesen-Heu stammt von ungedüngten und unbeweideten, meist steilen Bergwiesen, in einer Höhenlage zwischen 900 und 1.000 Metern.

Im aktuellen Angebot ist die „Pfrontener Bergwiesen-Heukur“, von derzeit sechs örtlichen Anbietern. Zur echten Heukur, die zwei Wochen dauert, fühlt man sich wie im siebten Bergwiesen-Himmel. Die Angebotspalette ist breit gefächert: dazu gehören auch Shampoo, Schaumbad, Kissen und Getränke – in Form von Heuschnaps, und der mundet.

Info: Heu-Kurverband e.V. Pfronten. www.heukurverband.de .

In 1.277 m Höhe steht „Burg Falkenstein“ – höchstgelegene Burg Deutschlands.
Die Burg wurde 1270 von Graf Meinhard II. von Tirol erbaut. König Ludwig II. hat das Anwesen 1884 erworben und wollte auf dem Berg sein Prachtschloss Falkenstein errichten. Unterhalb der Burgruine steht das Burghotel Falkenstein, ein beliebtes Ausflugsziel.
Burgruine und Burghotel sind bestens geeignet für jegliche Abenteuer. In Kooperation, mit der Bergsteiger-Agentur „Bergerlebnis Toni Freudig“, werden „rasante Erlebnisse“ angeboten.
Im Rahmen der vielfältigen Möglichkeiten einer solchen Incentive-Veranstaltung wird ein „Einkehrschwung“ mit der „König-Ludwig-Rutsche“ von Deutschlands höchst gelegener Burgruine „Falkenstein“ zum Burghotel, offeriert. Unter Leitung von Bergführer Toni Freudig wird dies zum nachhaltigen Erlebnis. Ein echt gutes Gruppen-Event.

Bergerlebnis mit Toni Freudig

Mit der „König-Ludwig-Rutsche“ zum …

Burgruine Falkenstein …

… mit Ausblick …

… zum Burghotel Falkenstein.

Einkleiden …

… Einweisung.

Mut ist schon gefragt.

Alles Gute kommt von oben.

Prima!

Frei, wie ein Vogel.

Einfach nur schweben.

Ein Lockvogel …

… und Applaus …

… für die Sieger

… Event: „König Ludwigs letzter Traum!“

Pfronten im Allgäu ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert und die Einkehr im Hotel „Berghof“ garantiert gute Ferien. Ein Doppelzimmer kostet ab 120 Euro, mit Frühstück.

Informationen

Hotel Berghof
Falkensteinweg 13, 87459 Pfronten – Meilingen
Fon 08363 – 9113-0, Fax 08363 – 9113-25.

TOP City&CountryLine– Private First Class & Luxury Hotels -Bismarckstraße 6, 32105 Bad SalzuflenFon 05222 – 80603-0, Fax 05222 – 80603-22, e-Mail: info@topccl-hotels.de
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Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (e-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) besuchte Pfronten.