Beethovenfest in Bonn 2014

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Beethovenfest in Bonn 2014

Ich wollte schon immer einmal auf den Spuren Beethovens wandeln. Das bot sich in diesem Jahr zum Beethoven-Festival an, das vom 6. September bis zum 3. Oktober 2014 in Bonn unter dem Motto „Götterfunken“ stand bzw.steht. Auf das Eröffnungskonzert in der Beethovenhalle hatten es mein Kollege und ich abgesehen und wir sind schnurstracks nach Bonn geeilt, um uns im Maritim-Hotel Bonn eine Nacht vorher so richtig auf das Ereignis vorbereiten zu können.

Am Freitag, den 5. September begrüßte uns der Hoteldirektor Henrik Große-Perdekamp und sein Team sehr freundlich und hießen uns bei einem Sektempfang herzlich willkommen.
Bevor das Abendessen in der „Brasserie“ auf uns wartete, nahmen wir gern an der Hausführung teil.

Zwischen Bonn und Bad Godesberg, inmitten des wirtschaftlichen Zentrums der Stadt liegt das Hotel zentral und ist vom Flughafen, vom Bahnhof und von der Autobahn ideal zu erreichen. Zum Naherholungsgebiet „Rheinaue“ mit Spazier- und Joggingwegen und zum Rheinufer sind es nur wenige Schritte. Dieses Haus ist der richtige Ort für Tagungsgäste und Geschäftsreisende. Hauptverwaltungen, Bundesministerien und Niederlassungen von ansässigen Firmen liegen in unmittelbarer Nähe.

Bonn war seit dem 16.Jahrhundert die Residenzstadt der Kölner Erzbischöfe und Kurfürsten. Die Kurfürsten Joseph Clemens und Clemens August gaben Bonn mit dem Bau der Schlösser und des Rokoko-Rathauses ein neues Gesicht. Daneben dominierten zahlreiche Kirchen und einige Adelspaläste das Bonner Stadtbild. Die Hofgesellschaft bestimmte das Leben in der Stadt. In dieser Stadt von damals 10.000 Einwohnern wurde Ludwig van Beethoven geboren. Heute hat die Stadt ca. 314.000 Einwohner mit 30.000 Studenten, die die Stadt beleben und ihr trotz der alten historischen Mauern ein junges Aussehen verleihen.

Städtereisende schätzen die kurzen Wege zur Museumsmeile und den vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Bonn bildete bis 1999 den Regierungssitz der Bundesrepublik und ist heute kulturelles Zentrum. Ob ein Bummel durch die historische Altstadt, ein Besuch der Museumsmeile, oder ein Spaziergang auf den Spuren des berühmten Sohnes der Stadt, Ludwig van Beethoven, interessant ist der Weg allemal.

410 elegante, geräumige Zimmer inklusive 41 stilvoller Suiten, alle mit Bad/WC, Föhn, Kosmetikspiegel, individuell regulierbarer Klimaanlage, Satellitenfernsehen mit Flachbildgeräten, Telefon mit AB, digitalem Modem – Anschluss (ISDN, DSL), WLAN, Zimmersafe in Laptopgröße und Minibar warten im Maritim Hotel Bonn auf den Gast. 

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Internetzugang über Kabel und freies WLAN wird gewährleistet. Außerdem gibt es vier behindertenfreundliche, rollstuhlgerechte Zimmer, ein Business Center und eine Tiefgarage mit 350 Stellplätzen. Bis zu 2800 Personen können an Veranstaltungen im größten Saal teilnehmen und weitere 15 Tagungs- und Konferenzräume verfügen über ein Foyer mit etwa 1000 qm Ausstellungsfläche.

Zu den Restaurants gehören die „Rotisserie“ für die Frühstückseinnahme, das Cafe „Brasserie“ für Snacks und kleine Gerichte, das Bistro „La Maree“ (ein a la carte Restaurant) und die Pianobar zum gemütlichen Ausklang des Tages.

Im Fitnessraum, dem Schwimmbad, der Sauna und dem Dampfbad können sich die Gäste erholen und im Wellness-Studio schaffen „Wellness, Beauty& Nails“ Entspannung für den Körper und die Seele und auf Anfrage werden natürlich Massagen ebenfalls angeboten.

Wer mit dem Fahrrad die Gegend kennenlernen möchte, kann sich ein Rad kostenlos ausleihen, oder zu Fuß vom Hotel aus die unmittelbaren Sehenswürdigkeiten erkunden.
Besonders erwähnenswert ist das Umweltengagement des Maritim Hotel Bonn, für das es 2010 die begehrte Nachhaltigkeitsauszeichnung von Green Globe und eine weitere vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren erhielt. Für die Gäste sichtbar ist in vielen Arrangements des Hotels die Bonner Regio Welcome Card mit vielen exklusiven Vorteilen und dem ÖPNV-Ticket enthalten.

Nach der ersten entspannten Nacht und einem reichhaltigen Frühstück ging es ins Stadtzentrum, um mit dem Gästeführer der Stadt, Herrn Dieter Dohm, auf den Spuren Beethovens zu wandeln.

Zuerst kamen wir an der Pfarrkirche St. Remigius vorbei. Das ist die einzige erhaltene gotische Kirche in Bonn, eine ehemalige Klosterkirche der Menoriten, die eine ausgeprägte Form der Bettelordensarchitektur zeigt. Hier hat der kleine Ludwig im Alter von 10 Jahren zur Frühmesse die Orgel gespielt. Getauft wurde Beethoven übrigens auch dort, und zwar am 17.Dezember 1770. Am Ende des Marktplatzes, nicht weit von der Kirche entfernt, befindet sich das Rathaus mit der großzügigen Freitreppe und dem vergoldeten Gitter. Schräg gegenüber stand damals das Gasthaus „Im Zehrgarten“, heute ein Fotogeschäft. Die Wirtin Anna Maria Koch machte es zu einem Mittelpunkt des literarischen und musikalischen Lebens in Bonn. Außerdem betrieb sie noch eine Buchhandlung, wo sich die gebildete Bonner Gesellschaft zu abendlichen Zirkeln einfand. Auch Beethoven war oft da, weil er die Tochter der Wirtin sehr verehrte, die meist im Mittelpunkt der abendlichen Treffen stand. Und Ludwig van Beethovens Freunde überreichten ihm zum Abschied aus Bonn ein Stammbuch, in dem sie ihm ihre guten Wünsche mit auf den Weg nach Wien gaben.

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Die ehemalige Stiftskirche St.Cassius, das Bonner Münster, gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern des Rheinlandes. Probst Gerhard von Are ist der Initiator des Kreuzgangs, dem einzigen aus romanischer Zeit erhaltenen im Rheingebiet. Zu der prächtigen Barockausstattung gehörte auch eine große Orgel auf der Westempore. Der junge Beethoven spielte als Hoforganist bei festlichen Anlässen an der Münsterorgel.
Nach der Privatschule des Lehrers Ropertz in der Rathausgasse besuchte Ludwig die öffentliche Lateinschule des St. Cassius-Stifts. Die Trivialschule für Jungen befand sich im Kapitelhaus, dem Ostflügel des Münster-Kreuzgangs.
Eine malerische Kulisse des auf dem Münsterplatz ersten errichteten Beethoven-Denkmals, bietet das barocke, heute von der Post genutzte, Palais.
Der Entwurf des Denkmals stammt von dem Dresdener Bildhauer Ernst Julius Hähnel. Es zeigt Beethoven mit dem Blick nach vorn gerichtet, eine musikalische Inspiration empfangend. Der Sockel weist mit allegorischen Figuren auf die vier Musikgattungen hin, die Phantasie, die dramatische Musik, die Symphonie und die geistliche Musik. In den Grundstein des Denkmals wurden die Erstausgaben der 9. Symphonie und der Missa Solemnis eingemauert. Im Jahr 1845, zum 75.Geburtstag von Beethoven, wurde das Denkmal endlich mit einem dreitägigen Musikfest, dem ersten Beethovenfest, eingeweiht. König Friedrich Wilhelm der III., seine Gemahlin und Königin Victoria von England mit Prinzgemahl Albert, verfolgten das Geschehen vom Balkon des Fürstenberg-Palais.
Wo heute der Kaufhof steht, befand sich einst das Haus des Hofrats von Breuning. Seine Witwe Helene und ihre 4 Kinder boten dem oft „störrischen“ jugendlichen Ludwig familiäre Geborgenheit.
Die Schloßkirche wurde erst 1779 mit dem Wiederaufbau des Schlosses nach dem Brand an die Stelle des Osttraktes verlegt. Sie ist das letzte bedeutende Werk des kurfürstlichen Baumeisters Johann H. Roth. Der Kurfürst hatte von seinen Gemächern direkten Zugang auf die dreiseitig umlaufende Empore. Eine zweite Empore an der Ostseite war für die Musik und die Orgel bestimmt. An diesem Instrument erhielt der junge Beethoven von dem Hoforganisten und Komponisten Christian Gottlob Neefe Unterricht. Das war also die erste Dienststätte, des mit 14 Jahren schon ordentlich besoldeten „kurfürstlich-königlichen Hoforganisten.“
Die Fürstenresidenz war der Mittelpunkt kurfürstlicher Hofhaltung. Das im Galerieflügel befindliche Hoftheater war ein Ort der Theater-Opern-und Konzertaufführungen. Im Audienzsaal machte der junge Beethoven Musik, wo heute in der Friedrich-Wilhelms-Universität Musiker aus aller Welt sein Andenken wahren und ebenfalls musizieren.
Das Geburtshaus des großen Komponisten, Bonngasse 20, ist ein typisches Bonner Bürgerhaus der Barockzeit, das zur Straßenseite hin als ein repräsentatives Wohnhaus gebaut wurde und an das zur Gartenseite noch ein niedriger schmaler Anbau folgte. In die 1.Etage dieses Gartenhauses zog 1767 das junge Ehepaar van Beethoven. Dort erblickte in der kleinen Dachkammer am 16. oder 17. Dezember 1770 der berühmte Sohn Ludwig das erste Licht der Welt.

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Die Wohnung in der Bonngasse, in der die Familie sieben Jahre wohnte, ist als einzige ihrer fünf Wohnungen in Bonn erhalten geblieben. Später wohnten die Beethovens in einem stattlichen Giebelhaus in der Rheingasse 24, wo auch sein Bruder Nikolaus Johann geboren wurde und später in der Wenzelgasse 25 verlebte der junge Ludwig seine besten Jugendjahre.
In seinem Geburtshaus wurde eine Gedenkstätte eingerichtet. Seit 1989 unterhält der Verein Beethoven-Haus die weltweit größte Beethoven-Sammlung. Die Ausstellungsräume präsentieren eine Auswahl von über 150 Originaldokumenten aus Beethovens Bonner und Wiener Zeit. Beethoven verließ 1792 Bonn, um in Wien bei Joseph Haydn Kompositionsunterricht zu nehmen. Anschließend sollte er als Hofmusiker nach Bonn zurückkehren. Die französische Besetzung des Rheinlandes führte 1794 jedoch zur Auflösung des Kurstaates, so dass Beethoven auf Dauer in Wien blieb. Seine Heimatstadt Bonn hat er nie wieder gesehen. Am 26.März 1827 starb er dann in Wien.
Das historische Nachbarhaus (weißes Hinterhaus), in dem Beethovens Taufe gefeiert wurde, beherbergt seit 2004 das „Digitale Beethoven-Haus“. Moderne Präsentationsformen führen auf multimediale Entdeckungsreisen durch Ludwigs Leben und Werk.
In den 12 Räumen des Geburtshauses erfahren wir viel über Ludwig van Beethovens Leben. Wir sehen den Spieltisch der alten Orgel, auf die er in der heutigen Remigius-Kirche gespielt hat. In einem anderen Raum entdecken wir viele Instrumente, auf denen Beethoven musiziert hatte. Zum Klavier und Flügel kamen unter anderem Violinen, Cellos, Oboen, Hörner und sogar eine Harfe dazu.
Neben Noten, einem Nachtrag zu seinem Testament, sind ein Klappschreibpult, einige Brillen, diverse Hörgeräte und auch Beethovens Totenmaske zu bewundern.
Der „Alte Friedhof“, ursprünglich außerhalb der Stadtmauer gelegen, geht zurück auf Kurfürst Joseph Clemens. Er ist nicht nur wegen seiner bedeutenden Namen, sondern auch wegen seiner vielfach von namhaften Künstlern gestalteten Denkmäler berühmt. Das Grab der Mutter Ludwig van Beethovens ist hier zu entdecken und gehört zu den ältesten erhaltenen Ruhestätten dieses Friedhofs, der einen Besuch lohnenswert macht.
Lohnenswert ist auch die Einkehr ins Bonner Traditionshaus Bönnsch. Der Gastraum bietet Platz für bis zu 200 Gäste. 

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Man hat die Wahl zwischen den gemütlichen Bänken direkt bei der Theke, oder auch im hinteren Bereich, wo man mit den Braukesseln im Rücken, dem Braumeister bei der Arbeit über die Schulter schauen kann. Der traditionelle Pausenraum der Brauer, „der Schalander“, gibt die Möglichkeit mittendrin und doch für sich zu sein. Größere Gruppen können sich allerdings auch nahe der Theke an einem gemütlichen großen Tisch niederlassen. Auf den 150 Plätzen der schönen Terrasse kann man natürlich mit Freunden einen netten Abend verbringen und sich auch das gemütliche selbstgebraute Feierabend Bier munden lassen. Herr Prandi, ein Mitarbeiter des Hauses, erklärte uns den Unterschied zwischen dem obergärigen und untergärigen Bier. Wir erfuhren, dass alles mit der Hefe und der Temperatur zu tun hat. Also obergärig = hohe Temperatur und untergärig = niedrige Temperatur. Ansonsten gehören zum Bierbrauen Hopfen, Malz, Gerste, Hefe und Wasser. Wer mehr wissen möchte kann an einer Brauführung teilnehmen, diese wird für 10,- Euro angeboten.
Ein Bönnsch-Bier mit Bönnsch-Brot und dem hausgemachten Brotaufstrich schmeckt lecker. Das Traditionshaus hat auch noch andere Speisen zu bieten und das Bier wird in einem Bönnsch-Glas gebracht. Dieses durchsichtige Gefäß hat eine ganz spezielle Form. Von der Seite sieht das gefüllte blumige Glas für mich so aus, wie der langgezogene Kopf der Nofretete. Aber das Bier schmeckt und die freundliche Bedienung hat alle Hände voll zu tun, den Gästen das goldene Naß immer wieder nach zu schenken. Alles in allem – ein rustikales Ambiente, eine gute Brauhaus-Küche, ein schmeckendes Bier und lockere rheinische Stimmung, die immer für einen schönen Tagesausklang sorgt.
Ein weiteres Ereignis wartete noch am Abend auf uns. Es ging nach dem vorzüglichem Abendessen im Restaurant „La Maree“ des Maritim Hotels Bonn zum Eröffnungskonzert des Beethovenfestes in die Beethovenhalle. 

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Dort eröffnete das London Symphonie Orchestra mit John Eliot Gardiner das Konzert mit der „Reformationssymphonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumanns Cellokonzert mit dem Solisten Gautier Capucon.
Das Beethovenfest Bonn 2014 steht unter dem Motto „Götterfunken“. Auch die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die Schirmherrin des musikalischen Festes, sprach einleitend von dem göttlichen Funken Musik, der überspringt und das Publikum berührt und die Zuhörer bewegen kann.
Als Vorredner übernahm auch Jürgen Nimptsch, der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, das Wort und bedankte sich bei allen Beteiligten für die Arbeit und das Engagement, ohne daß das Festival gar nicht stattfinden könnte. Er wies außerdem darauf hin, das man zum Jubiläumsjahr 2020 den 250.Geburtstag Ludwig van Beethovens angemessen feiern werde.
Auch Nike Wagner, die neue Intendantin des Beethovenfestes, hieß das Publikum herzlich willkommen und sprach zukünftig von einem neuen Veranstaltungsformat, einer „Eröffnungsmatinee“ am Vormittag des Eröffnungskonzertes, wo sie zu einem Vortrag einlädt, der die Besucher auf Beethoven und „sein“ Fest einstimmen will.
Das Beethovenfest Bonn 2014 ist das erste Festival unter der Leitung von Nike Wagner, das Programm geht jedoch, bis auf zwei Programmpunkte zur Eröffnung und zum Abschluß, auf ihre Vorgängerin Ilona Schmiel zurück.
60 Veranstaltungen wird es im Hauptprogramm an 21 Spielstätten bis 3.Oktober 2014 geben. Musikalische Darbietungen werden an verschiedenen Standpunkten in der ganzen Stadt angeboten. Des weiteren kommen Lesungen, Ausstellungen, Vorträge, Post Tower Lounge-Konzerte, Workshops und Public Viewing hinzu.
Eine neue Spielstätte ist die Halle Beuel und über 2000 Künstlerinnen und Künstler gestalten das einmonatige Musikfest zu Ehren des großen Musikers und Komponisten Ludwig van Beethoven.
Die „Deutsche Welle“ macht das Beethovenfest mehrsprachig über Fernsehen, Internet und Radio zu einem weltweiten Ereignis. Konzertübertragungen im „WDR“ und im „Deutschlandfunk“ sorgen zudem für eine große Verbreitung des Festivals.
Mit tosendem Applaus ging das John Eliot Gardiner Konzert zu Ende und einen weiteren schönen Abendausklang fanden wir in der Pianobar des Maritim Hotels Bonn.
Der nächste und letzte Tag hatte das Thema der deutsch-deutschen Geschichte auf dem Programm. Die Hotelleitung hatte eine Führung mit Frau Regina Sellmer durch das Haus der Geschichte organisiert. Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung verstand sie es glänzend, unsere Geschichte von 1945 bis heute lebendig und interessant zu erklären und uns auf die entsprechenden Ausstellungsstücke hinzuweisen. Auf 4000 qm präsentiert das Museum deutsche Zeitgeschichte in Wort und Bild. Originalobjekte sind anschaulich in Szene gesetzt und interaktive Stationen und Interviews mit Zeitzeugen begleiten den Besucher auf seinem Weg.

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Mit dem Ende des II.Weltkrieges im Mai 1945 besetzen die Alliierten Deutschland und teilen es in vier Zonen auf. Im Westen entsteht mit der Bundesrepublik Deutschland eine parlamentarische Demokratie, im Osten mit der DDR eine kommunistische Diktatur. 1949 bis 1955 sind Jahre des unterschiedlichen Aufbaus in Ost und West. In der Zeit von 1955 bis 1963 entwickelt sich ein „Kalter Krieg“, die Teilung wird vertieft und 1961 durch den Mauerbau fundamentiert.
Die 1960er Jahre sind Jahre des Übergangs und der Suche nach neuen Orientierungen. In der Bundesregierung regiert mit Willy Brandt zum ersten Mal ein sozialdemokratischer Bundeskanzler. Bis 1974 wächst der Wandel und die beiden deutschen Staaten nähern sich zaghaft an.
In der Zeit von 1974 bis 1989 gibt es tiefgreifende Veränderungen in Industrie- und Dienstleistungsbranchen. Trotz anhaltenden Wohlstands wächst für die meisten Bürger die Arbeitslosigkeit. Sie organisieren sich in Bürgerinitiativen und machen ihren Protest öffentlich. Letztendlich führen die vielen friedlichen Demonstrationen im Osten Deutschlands zum legendären Mauerfall.
Die Wiedervereinigung Deutschlands ist das prägende Ereignis der 1990er Jahre. Aber das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenwachsen von Ost und Westdeutschland dauert länger als gedacht. Deutschland bekommt mit dem Euro eine neue gemeinsame Währung und wird Mitglied der EU.
Der Anschlag auf das World Trade Center 2001 in New York, die Kriege in Afghanistan und im Irak schaffen eine völlig neue Bedrohungslage.
Die fortschreitende Digitalisierung und neue Kommunikationswege wie das Internet breiten sich in rasanter Geschwindigkeit aus. Der Fortschritt geht unaufhörlich weiter und wir werden nicht zulassen, dass ein schrecklicher Krieg die bisher erzielten Errungenschaften zerstört.
Bei einem Mittagsimbiss im Hotel konnten wir alle Gedanken noch einmal Revue passieren lassen, um dann am Nachmittag die Heimreise anzutreten.Weitere Informationen bei:

Fremdenverkehrsamt Bonn
Windeckstraße 1
53111 Bonn
Tel.: 0228 – 7750-00
Fax: 0228 – 7750-77Maritim Hotel Bonn
Godesberger Allee
(Access: Kurt-Georg-Kiesinger Allee 1)
53175 Bonn
Telefon: 0228 8108-0
Fax: 0228 8108-811
Reservierung: 0228 8108-777Text:

Peter Marquardt

Fotos:

Matthias Dikert

Bilder vom Beethoven-Haus Copyright Beethoven-Haus, Bildstelle, Bonngasse 24-26, 53111 Bonn