Bad Ems und die IchZeit-Initiative

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Bad Ems 

Bereits im Mittelalter und in der Renaissance war Bad Ems eines der bedeutendsten Heilbäder in Mitteleuropa. Wegen seiner insgesamt 15 Heilquellen spricht man auch vom „Heilquellenparadies“. Der Kurort liegt geologisch gesehen auf einem Heilquellensattel, der das gesunde Wasser in rauen Mengen sprudeln lässt. 

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Zu den bekanntesten Quellen gehört das „Emser Kränchen“. Wie die Könige und Kaiser damals, können auch heute Besucher von ihrer gesundheitsfördernden Wirkung profitieren. Berühmtestes Produkt aus den Heilquellen ist aber wohl die „Emser Pastille“, die den Stimmen von Sängern und Rednern auf der ganzen Welt schmeichelt.
Fast jeder kennt die Emser Pastillen. Alle, die viel sprechen, singen, sich mit Halsschmerzen quälen oder ihrer Stimme einfach etwas Gutes tun wollen, haben es auch schon probiert. Manche nutzen es täglich: Das Natürliche Emser Salz ist in vieler Munde. Aber kaum jemand weiß genau, wie dieses spezielle Heilmittel zustande kommt. Und sicher ahnt keiner, dass täglich ein Riesenaufwand betrieben wird, um das Natürliche Emser Salz zu gewinnen. Nur eine Zahl vorweg: Um das Salz für eine Emser Pastille zu gewinnen, müssen ca. 50 ml Thermalwasser eingedampft werden! Wer sich nach Bad Ems aufmacht, quert riesige, sattgrüne Wälder in einer ruhigen Landschaft. Im Tal zwischen Limburg und Koblenz liegt der historische Kurort, der schon Kaiser und Zaren beherbergte. Ein opulenter Hotelpalast, ein marmorner Kursaal und viele historische Gebäude geben noch immer ein gutes Gefühl für die historische Bedeutung als Ort der Gesundung und Erholung. Was schon im 18. und 19. Jahrhundert den europäischen Adel begeisterte, ist noch heute der Kern des staatlich anerkannten Heilbades: 15 Heilquellen, die den Besuchern kontinuierlich ein hochwertiges Thermalwasser zur Verfügung stellen. Sie alle sprudeln aus eigener Kraft, so wie auch der „Robert-Kampe-Sprudel“ – die Quelle des Natürlichen Emser Salzes. Richtig, es ist kein Salzstollen oder ähnliches, woher das komplex zusammengesetzte Emser Salz kommt. Es ist eine Quelle die 800.000 Liter Wasser am Tag, rund um die Uhr, aus 74 Metern Tiefe bei 56 Grad Hitze zu Tage befördert.

Wie alles begann
Die Geschichte des Emser Salzes beginnt im Jahre 1858. Ein findiger Apotheker und ein Hausverwalter pressten testweise allererste Pastillen aus dem Salzpulver, das als Rückstand am Inhalatorium ausfiel. Die gute Idee führte schon nach wenigen Jahren zu einem Absatz von 55.000 Packungen. Bad Ems war von da an in „aller Munde“. Die Emser Pastillen zeigten sowohl gesundheitliche Wirkung gegen Katarrhe, wie auch eine Publicity-Wirkung für Bad Ems. Das Kurbad macht so, weit über die Ortsgrenzen hinaus, bis heute von sich reden.

Die Gesundheit an erster Stelle – besonders in Bad Ems
Im Gesundheits- und Medizinbereich ist Bad Ems so stark aufgestellt wie kaum ein anderer Kurort in Deutschland. Diese medizinische Kompetenz spiegelt sich in seinen spezialisierten Einrichtungen wider: Neben vier Rehakliniken, einem Akutkrankenhaus und einem Gesundheitszentrum für ayurvedische Medizin haben sich zahlreiche Fachärzte angesiedelt. Hier kommen fortschrittlichste medizinische Methoden ebenso wie traditionelle Heilverfahren zur Anwendung – auf höchstem Niveau und mehrfach ausgezeichnet. Zu einer dieser Besonderheiten zählt das Ayurveda-Gesundheitszentrum, seit 1992 die führende europäische Ayurveda-Klinik mit herausragendem Qualitätsstandard. Hier wird noch das „echte“, medizinische Ayurveda praktiziert.

Wohlbefinden – ganzheitlich betrachtet mi der IchZeit-Initiative
Vervollständigt wird das gesundheitliche Angebot von Bad Ems durch Medical-Wellness. Dazu gehören unter anderem auch prämierte „IchZeit“-Arrangements der Initiative des rheinlandpfälzischen Gesundheitstourismus. Hier wird die individuelle Situation des Gastes analysiert und ein darauf abgestimmter Fitness- und Therapieplan erstellt – einschließlich Stressmanagement, Ernährungsberatung, Entspannung und sportlichen Aktivitäten.
Mit der IchZeit Rheinland-Pfalz wurde ein gut durchdachtes Konzept entwickelt, das dabei helfen soll, die natürliche Balance im Leben zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Die Angebote der IchZeit orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Gastes, im Mittelpunkt stehen dabei immer die Gesundheit und das Wohlergehen des Einzelnen.  
In einzigartigen rheinland-pfälzischen Naturlandschaften mobilisiert man neue Kräfte, atmet tief durch und findet wieder Zeit für sich selbst. Ausgewählte Gastgeber in Rheinland-Pfalz unterstützen den Gast mit individuellen Programmen und helfen dabei, neue Energie zu tanken. 20 Kurorte, Thermen und Badehäuser im Land bieten die ideale Umgebung, um richtig auszuspannen und die Seele baumeln zu lassen.  
Die Philosophie der IchZeit basiert auf den drei Säulen Entschleunigung, Wellness und Medical Wellness, die aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen.  
Bei der Entschleunigung geht es um die Wiederentdeckung der Langsamkeit an landschaftlich schönen und ruhigen Plätzen, um bei einer Auszeit den Kopf wieder freizubekommen und einen Gang zurückzuschalten. IchZeit-Angebote zur Entschleunigung zielen auf Ruhe und Rückzug vom Alltag in Kombination mit Entspannungstechniken ab. Sie motivieren zum Stressabbau und zur Besinnung auf sich selbst. Als besonders spirituelles Erlebnis gilt der „Klosterurlaub“, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut und in Rheinland-Pfalz und im Saarland hoch im Kurs steht. 
In bewährter Tradition geht die Wellness-Philosophie der IchZeit von einem ganzheitlichen Ansatz aus, der die Einheit von Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt stellt. Die IchZeit-Angebote kombinieren klassische Wellness-Programme mit medizinisch-psychologisch anerkannten Entspannungstechniken. Diese mentale Wellness strebt im Einklang mit den individuellen Zielsetzungen und Wünschen des Einzelnen den Ausgleich zwischen Körper und Geist an.  
Medical Wellness umfasst das Wohlbefinden, die Lebenszufriedenheit und die Belastbarkeit, die eine gesunde seelisch-geistige Verfassung einschließen. Nur diejenigen Angebote werden unter Medical Wellness gefasst, die gesundheitswissenschaftlich anerkannt sind und von professionellem medizinisch-therapeutischem Personal begleitet werden.  
Die IchZeit orientiert sich an vielschichtigen Qualitätsaspekten, um die passenden Rahmenbedingungen für den mentalen Gesundheitstourismus zu schaffen. Dazu gehört unter anderem der regionale Bezug auf der Genuss- ,Erfahrungs- und Erlebnisebene, der durch die Verwendung heimischer Produkte, durch regionale und saisonale Speisen, regionaltypische Gestaltung der Zimmer und die Verwendung natürlicher und regionaltypischer Materialen geschaffen werden kann. Auch die Einbindung von Natur, Kultur, und Landschaft in die Angebotspalette ist ein Qualitätsmerkmal, genauso wie die Qualifizierung des Personals in stressreduzierendem Umgang mit dem Gast. Für die drei Angebotsbereiche „Medical Wellness“, „Wellness“ und „Entschleunigung“ sind Mindestkriterien an die Beherbergung mit einer Klassifizierung nach DEHOGA bzw. DTV (mindestens 3-Sterne oder vergleichbar) gestellt. Die erforderliche Wellness-Qualität (betrifft primär die Bereiche „Wellness“ und „Medical Wellness“) orientiert sich darüber hinaus an Standards etablierter und anerkannter Wellness-Qualitätssysteme (Deutscher Wellness Verband, Wellness Hotels Deutschland, Wellness Stars etc.).

Das Lahntal
Eine Erholung vom Alltag, eine Auszeit vom Stress, sich sportlich betätigen in schöner Natur – das Lahntal bietet Raum für alles was das Herz begehrt. Himmlische Ruhe und besonders reine Luft machen die Natur um Bad Ems so einzigartig, so belebend und entspannend. Ein grünes Paradies mit romantischen Mittelgebirgshöhen und sanften Tälern, umrahmt von der Lahn. Tagesurlauber und professionelle Naturforscher kommen gleichermaßen auf ihre Kosten, genießen die erholsamen Flusswanderungen, die entspannenden Radtouren und aufregenden Waldspaziergänge.

Emser Therme
Im Herbst 2012 wurde eine der modernsten und attraktivsten Wohlfühlthermen Deutschlands in Bad Ems eröffnet. Zentral in der Stadt und trotzdem landschaftlich sehr reizvoll am Lahnufer gelegen fügt sich die Emser Therme herausragend und zeitlos in die Natur ein. Der attraktive Standort ermöglicht es den Gästen, beim Relaxen die Blicke über die weite, romantisch anmutende Flusslandschaft schweifen zu lassen. Bei der Gestaltung standen deshalb auch Flusskiesel Modell: Abgerundete Formen, warme Farben und Naturmaterialien sind das Resultat, welches den Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem machen. 
Die weitläufige ThermenLandschaft wird mit dem wertvollen und über die Landesgrenzen hinaus bekannten Emser Thermalwasser gespeist. Insgesamt sieben Becken mit unterschiedlichen Temperaturen laden zum Abtauchen und Abschalten bzw. zum Schwimmen ein. Das Sidroga® Kräuterdampfbad, die Emser® Salzinhalation mit dem bekannten Emser Salz sowie ein Regenfeld runden das attraktive Angebot ab. 

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Der SaunaPark erstreckt sich über einen atmosphärischen Innenbereich mit Saunen, Kaminlounge, und Tauchbecken sowie einem großen Saunagarten mit Gartensauna. Egal ob die Gäste eher das traditionelle finnische Saunavergnügen oder eine moderate Wärme schätzen, lieber in einer Sauna mit Aussicht oder im Dampfbad schwitzen – einen persönlichen Lieblingsplatz findet hier jeder. Ein besonderes Highlight seit Sommer 2014 ist die in der Lahn gelegene Flusssauna, die über einen Steg erreichbar ist und über zwei unterschiedlich große, finnische Saunen, einen Ruhebereich sowie eine wunderschöne Sonnenterrasse verfügt. 
In der WellnessGalerie erwarten die Wellnessgäste nicht nur klassische Massagen sondern ein breites Spektrum an Wohlfühlanwendungen wie Hot Stone oder Rückenmassagen sowie ein attraktives Hamam, kosmetische Behandlungen und das beliebte Kaiserbad. 

Wer eine Auszeit nehmen möchte, um sich einen Kurzurlaub aus Entspannung, Wellness und Erholung zu gönnen, dem bietet die Emser Therme ein vielfältiges Angebot auf höchstem Niveau. 

Häcker’s Grand Hotel Bad Ems 
Wo gibt es das sonst? Ein Hotel, das seit über drei Jahrhunderten besteht, umgebaut, stets modernisiert, den Ansprüchen der Gäste des 21. Jahrhunderts genügend, aber noch immer zu einem guten Teil in den altehrwürdigen Mauern von damals. Ein Hotel, das Kaiser und Könige zu seinen Gästen zählte, das als Foyer eine Brunnenhalle hat, mit einigen der namhaftesten Heilquellen Deutschlands. Ein Hotel, das aussieht wie ein barockes Schlösschen und das, wie es sich für ein Schloss gehört, erbaut wurde von einer echten Prinzessin. Fürstin Henriette Amalie von Nassau-Diez und ihr Sohn Prinz Johann Wilhelm Friso, Fürst von Oranien, Ahnherren des heutigen Königshauses der Niederlande, begannen um 1710, die alten nassauischen Badegebäude durch ein repräsentatives Bauwerk zu ersetzen, für sich und ihre Gäste während ihrer Kuraufenthalte, und für alle, die es sich leisten konnten, in einem der schicksten Badehotels ihrer Zeit zu logieren. 

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Heute präsentiert sich Häcker‘s Grand Hotel als Vier-Sterne superior Anlage, familiär und weltoffen. In klassischem Ambiente bietet es luxuriös ausgestattete Suiten mit Marmorbädern und niveauvoll, mit viel Liebe zum Detail gestaltete Zimmer. Neu ist auch die prachtvoll mit Marmor ausgestattete Rezeption in der Brunnenhalle. Geblieben ist das ganz besondere Ambiente, die Tradition eines der ältesten Hotels in Deutschland. 

Wellness und Gesundheit
Ein Vergnügen der besonderen Art verspricht der Aufenthalt in der neuen Wellnesserlebniswelt „Kaisergarten“ mit 13 verschieden Saunen und Dampfbädern.

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anz gleich welche Art von Entspannung der Gast bevorzugt, die neuen Räumlichkeiten werden durch ihr Ambiente faszinieren. Das Häcker’s Grand Hotel verfügt dabei als einziges Hotel in Deutschland über ein hauseigenes, direkt von den Emser Quellen gespeistes, Thermalbad. Weiterhin wartet das Haus mit der hauseigene Beauty-Farm „Cinderella“ sowie einem privatärztlichen Zentrum für Naturheilkunde und innere Medizin auf. Ebenfalls im Hause, im Kaiserflügel, befindet sich mit dem Maharishi Ayurveda Gesundheitszentrum die führende Ayurveda-Klinik Europas, in der das echte, ursprüngliche Ayurveda praktiziert wird. Wir hatten das Vergnügen, eine wohltuende Rückenmassage zu genießen

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Mit duftenden Ölen und knetenden und kreisenden Bewegungen wird der Rücken verwöhnt. Danach fühlt man sich wie neugeboren.

Wohlfühl-Fakten
Alle 110 Komfortzimmer des Hotels sind mit Bad/Dusche/WC, Radio, Satelliten-TV, Telefon, Minibar und teilweise mit Balkon ausgestattet. Die Zimmer mit Lahnblick eröffnen traumhafte Aussichten auf die malerische Umgebung. Kulinarische Höhepunkte erlebt der Gast im stilvollen Restaurant „Benedetti“, das auf der herrlichen Sonnenterrasse vor dem Hotel sogar südländisches Flair aufkommen lässt. Wer es etwas uriger mag, der besucht die Bier- und Weinstube „Arkade“ direkt gegenüber an der Lahn. Kulturinteressierte schätzen die Nähe des Hotels zu den historischen Spielstätten Marmorsaal und Kurtheater. Von dem vorm Hotel gelegenen Bootsanleger fahren Schiffe flussaufwärts oder entgegengesetzt zu Rhein und Mosel ab. Nachtschwärmer genießen die unmittelbare Nähe zur Spielbank Bad Ems. Zahlreiche Golfer nutzen die Nachbarschaft zu einem der berühmtesten 18-Loch-Golfplätze Deutschlands. Darüber hinaus bietet das Hotel in historischen und doch zeitgemäß eingerichteten Tagungsräumen Platz für Meetings, Konferenzen und besondere Familienfeiern bis zu 100 Personen.

Weitere Informationen bei:

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/IchZeit
Löhrstraße 103-105
56068 Koblenz
Tel. +49 (0) 261/91520-0
Fax +49 (0)261/91520-40
info@gastlandschaften.de

Stadt- und Touristikmarketing Bad Ems e.V.
Bahnhofplatz 
56130 Bad Ems 
Telefon 0 26 03 – 94 15-0
Telefax 0 26 03 – 94 15-60  

Text und Fotos:

Matthias Dikert

Copyright Bilder Emser Therme von Emser Therme GmbH