Blaues Band

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Zwischen Saale und Elbe

Sachsen-Anhalt entwickelt sich immer mehr zum attraktiven Reiseziel: Unter dem Motto „Blaues Band – Wassertourismus in Sachsen-Anhalt“ werden attraktive Angebote – auf und am Wasser mit den kulturhistorischen Potenzialen des Bundeslandes wie der Straße der Romanik seinen UNESCO-Welterbestätten sowie den historischen Parks und Gärten des Projektes „Gartenträume“ – offeriert.

„Blaues Band“ – Zum Hotel an der Elbe mit der Fähre: „Wassertourismus in Sachsen-Anhalt!“

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Mit dem Katalog „Blaues Band – Wassertourismus in Sachsen-Anhalt“ lädt die Landesmarketing Sachsen-Anhalt GmbH (LMG) Freizeitkapitäne und Wassersportler zu Entdeckungsreisen auf und an den Gewässern zwischen Saale und Elbe ein. Auf 48 Seiten werden umfassende Informationen vermittelt.

Das Bauhaus in Dessau kann besucht …

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… und seine Meisterhäuser besichtigt werden.

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In Dessau nächtigt der Reisende im vornehmen Steigenberger Hotel Fürst Leopold. Am nördlichsten Punkt der Stadt, unmittelbar an der Elbe, steht das Restaurant „Kornhaus“. 1930 im so genannten „Bauhausstil“ errichtet ist dieses ein prima Ausflugsziel. Oft sind Brautpaare anzutreffen, denn hier wird gern Hochzeit gefeiert. Roswitha und Ulrich Heilmann sind aufmerksame Gastgeber und schenken einen edlen tropfen Weiswein – vom „Weingut Hanke“ Jessen www.weingut-hanke.de. – aus. Das Ausflugrestaurant an der Regattastrecke hat täglich ab 10 Uhr geöffnet. www.kornhaus.de

Schiffreisen auf der Saale sind jederzeit erlebnisreich und in Bernburg startet die „Saalefee“. Die Stadt selbst wurde erstmals 961 erwähnt. Das Schloss hat geöffnet und der „Eulenspiegelturm“ kann bestiegen werden. Aber Vorsicht: Im Gehege wachen zwei (lebendige) Bären. In den unterirdischen Verließen der Burg findet derzeit eine Ausstellung zum Thema mittelalterliche „Folterinstrumente“ statt. Ganz schön gruselig.

Bernburg: Impressionen einer Kleinstadt …

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… und seiner Vergangenheit: „Besuch beim Scharfrichter“.

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Elbe und Saale trennen nicht, sie verbinden – in Form von Brücken. Dennoch „arbeiten“ noch viele Fähren. Jede „Fähr-Überfahrt“ gestaltet sich – zumindest für den unbedarften „Normalbürger“ – zur großen Seereise. An den einzelnen Abfahrtstellen sind die Fährzeiten angeschlagen. Wer es aber ganz eilig hat, ruft übers Ufer: „Fährmann hol über!“

Fähren sind bestimmend.

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Diese Art von „Gierfähren“ gab es schon vor über 300 Jahren. Deren Fortbewegung wird durch Schrägstellung des Schiffskörpers in der Strömung per Seilzug erzeugt. Der Flussübergang steht ganzjährig zur Verfügung und die Elbe ist hier etwa 125 Meter breit.

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Sachsen-Anhalt war auch ein Industrierevier, diverse Firmen zeugen davon. Früher wurde Kohle gefördert, heute entstehen daraus Erholungsgebiete – quasi eine Seenlandschaft. „Ferropolis“ bei Bitterfeld ist wohl am bekanntesten. Riesige Bagger wurden zur optischen Kulisse aufgereiht. Imposant. Rock-Konzerte und Open Air Veranstaltungen sind in Mode.

Die gesamte Gegend kann auch in Form einer „Trabbi-Safari“ bereist werden. Das örtliche Unternehmen „Event und Touring AG“ www.event-touring.com hat sich auf solche Erlebisstouren spezialisiert. Der Start erfolgt in der Lutherstadt Wittenberg und führt durch landschaftliche Schönheiten in Richtung Bitterfeld, je nach Absprache.

Mit einer „Trabbi-Safari“ das „Blaue Band“ erfahren …

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… über dem Strom …

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… zur nagelneuen Marina „Das Bollwerk“ vor den Toren der Lutherstadt Wittenberg.

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Das „Blaue Band“ sollte natürlich sportlich – im Boot – bereist werden. Dennoch sind auch Reisen auf den Drahtesel oder im Auto jederzeit machbar. So oder so, die Martin Luther Stadt sollte besucht werden. Zum Ausklang empfiehlt sich ein Abstecher zum „Wörlitzer Park“ – ein wunderschönes „Gartenreich“.

Ein Blumengruß in Coswig, vor einem Wohnhaus.

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Auch so – mit der „Johann Wolfgang von Goethe“ – kann man den „Wörlitzer Park“ erfahren, erleben, genießen

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Gastronomie wird am „Blauen Band“ – und übrigens in ganz Sachsen-Anhalt groß geschrieben. So braute bereits Katharina Luther im eigenen Brauhaus zu Wittenberg Bier. Martin Luther bekam vom Kurfürsten jährlich Gerstenmalz für 4.500 Liter Dünnbier. Allerdings trank Luther – so besagt die Überlieferung – viel lieber Wein. Auf den Spuren Luthers agiert auch der „Schlosskeller“, deren Luther-Stube offeriert: „Speisen Sie gemeinsam mit Martin Luther, Katharina von Bora, Philipp Melanchthon in Wittenbergs Luther Stube.“www.schlosskeller-wb.de

Festtafel im „Schiffbau- und Schifffahrtmuseum Rosslau“. Das Museum hat jeden Dienstag von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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„Willkommen in der Elbgaststätte „Fährhaus“ Aken“. Inhaberin Katrin Küster-Kuntz serviert täglich ab 11 Uhr direkt an der Elbe. www.faehrhausaken.de

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Das Bundesland Sachsen-Anhalt ist zentral gelegen und die Anreise kann mit der Deutschen Bahn erfolgen. Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Hotels gibt es viele. Restaurants offerieren diverse Spezialitäten und es schmeckt (fast) überall.

Weitere Informationen:
Landesmarketing Sachsen-Anhalt GmbH
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
Fon 0391 – 567 7080
Fax 0391 – 567 7081

Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (e-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) reiste auf den Spuren „Blaues Band“ in Sachsen Anhalt.