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Liebliche Wachau

Auf ihrer mehr als 2 800 km langen Reise, quer durch Europa, durchfließt die Donau 35 km zwischen Melk – Spitz – Krems durch eine einzigartig schöne Landschaft: die Wachau. 80 km von Wien entfernt. Mehr als 50 Klöster, die sich einst die Wachau aufteilten, unterhielten zu deren Bewirtschaftung prachtvolle Weinlesehöfe. Einige davon bilden heute den Rahmen für feinste ländliche Küche.

Der Weinberg von Leopold Pfeffel kann besucht werden …

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.. dort wird eine Rebe ausgewählt …

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… „transportfertig“ gemacht …

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… und mit genommen: „Für den eigenen Weinberg zu Hause!“

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Das Gartenhotel „Pfeffel“ in Dürnstein begrüßt gern Gäste aus Deutschland, „unser Hotel ist nicht nur in Berlin bekannt“. Das Haus empfiehlt sich als verborgen gelegener Geheimtipp, mit Solarbeheiztem Freibad und in die Weinberge führt der Hausherr seine Gäste persönlich. Von deren Höhen ist ein weiter Blick auf die Donau, die gesamte Wachau, möglich. Familie Pfeffel hat sich mit weiteren Hotelbetrieben zur Gemeinschaft „Innere Wachau“ zusammengeschlossen. Gisela Mandl, Inhaberin vom „Donauhof“, ist deren Sprecherin und berät in allen Fragen Wachau-Tourismus-Hotels-Restaurants.

Donau so Blau

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Nahe dem Donauufer in Emmersdorf liegt der „Donauhof“, eine komfortable Ferienadresse. Auf der Menükarte steht Wild, aus der eigenen Jagd. Geheimtipp: Der sehenswerte Weinkeller.

Der „Florianihof“ ist seit 1978 im Besitz von Karl und Elisabeth Mandl, ein Haus im historischen Interieur. Mandl ist perfekter Gastgeber und ein Weinbesessener, unlängst als „Ministrant des Genießens“ geadelt. Nicht nur am Kamin kann man beim Plaudern sein Fachwissen bestaunen. Dabei wird so manche Flasche entkorkt. Ruhetage sind Mittwoch und Donnerstag. Das Anwesen selbst diente schon im zwölften Jahrhundert den Mönchen des Stifts St. Florian als Lesehof.
Im Genießer Hotel „Landhaus Bacher“ in Mauters sorgt Lisl Wagner-Bacher, eine 3-Hauben-Köchin, für das absolute Gourmetgefühl. Ihr Ehemann Klaus verwaltet die Schlüssel zum Weinkeller, mit 989 Sorten!
„Feinschmecker haben schon früh erkannt, dass der passende Wein eine hervorragende Ergänzung zu den verschiedensten Speisen ist, ja, dass vielfach der Geschmack eines Gerichtes durch den perfekt dazu ausgewählten Wein noch gehoben und verfeinert werden kann“, lautet das Urteil des Sommeliers. Seine rechte Hand, Johanna die gute Seele des Restaurants, berät bei der kreativen Auswahl der Menüfolge. Besonderes Verständnis hat Johanna für den Neuling, den unbedarften Gast, im Haus Bacher.

Marillen und Mohn

Essen und Trinken wird in der Wachau groß geschrieben, die kreativen Hausspezialitäten munden. Duftende Marillengerichte prägen die Speisekarten, allein derentwegen lohnt sich ein Aufenthalt.
Das Auto bleibt stehen: „Im 30 Minuten-Takt durch die Wachau – rufen Sie 8 45 40 an. Wir laden Sie ein! Er-Fahren Sie die Wachau“, lautet der Taxi-Slogan zur Weinverkostung.
Nach soviel Schlemmen tut körperliche Betätigung gut. Als besonders schöner Ausflug – auch mit ausgeliehenem Fahrrad, eignet sich der nahe gelegene „Mohnhof“ von Familie Gressl, Haiden 11, A-3631 Ottenschlag. Auf deren Hof werden seit Jahren erlesene Mohnsorten angebaut, die auch verkostet und gekauft werden können.

Kontakt:
Gartenhotel Weinhof Pfeffel
A-3601 Dürnstein
Tel.: 0043 2711 206

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Kontakt:
„AG Innere Wachau“ – Donauhof
Gisela Mandl, Wachau 298
A-3610 Weißenkirchen
Tel.: 00 43 27 15 23 53
Fax: 00 43 27 15 23 53 4

Ein populärer Ort in der Wachau.

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Barbara und Karl Holzapfel sorgen für Qualität im 1308 erbauten „Prandtauerhof“.

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Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (E-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) besuc