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Von Gripsholm nach Stockholm

Gastfreundliche Menschen, prima Hotels und exzellente Küche bilden gute Reisegründe – ob per Pkw, Zug oder im FINNAIR-Jet, viele Varianten sind möglich – zur Reise nach Stockholm.
In Malmö ein Stopover, zum Menü im populären Restaurant „Olga“, dann weiter in Richtung Stockholm. Die Mälarsee-Region ist ein interessantes Reiseziel und geschichtsträchtig dazu. Zeugnis der Vergangenheit geben Schlösser und Herrenhöfe. Zwischen Örbyhus und Ramnäs kann auf den Spuren der damals Herrschenden – deren König Gustav Adolf übrigens in Lützen bei Weißenfels fiel – gewandelt werden. Im Ort Skala kann in ein altes Silberbergwerk eingefahren werden. Hier wurde der damalige Grundstein, vor allem für die Rüstung, in Form von Silber gefördert. In Uppsala sind die Gärten des Naturforschers Carl von Linné ansehenswert.

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Schloss Gripsholm

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Wer hat nicht schon davon gehört: Mariefried – Schloß Gripsholm. Um 1380 ließ der Reichsdrost Bo Jonsson Grip die erste Burganlage errichten und Kurt Tucholsky machte die Gegend weltberühmt. Sein bekannter Roman wird noch heute gern gelesen und auf seinem Grab liegen täglich frische Blumen. Gegenüber dem Schloss steht seit 1609 das älteste Gasthaus Schwedens: „Gripsholm Värdshus & Hotel“. Ein schickes Hotel, im königlichen Ambiente und moderner Technik. Gut geeignet für Incentive oder Seminare. Direktor Peter Enberger begrüßt oft Gäste aus Deutschland. „Junge Liebespaare oder bereits gereifte kommen. Alle wandeln auf Tucholskys Spuren, unternehmen eine Hochzeitsreise. Wir versuchen dabei gute Gastgeber zu sein.“ Nicht nur Verliebte kehren hier ein, so manche lassen sich von der guten Küche verwöhnen.

Um 1380 entstand in der Mälarsee-Region das Schloss Gripsholm, weltweit berühmt durch den Roman Kurt Tucholskys.

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Hotel-Manager Peter Enberger und sein Koch Sam Attmark vor dem ältesten Gasthaus Schwedens: „Herzlich Willkommen!“

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Stockholm ist eine entdeckenswerte Metropole, ein Venedig des Nordens. Zeit zum Bummeln oder Shopping sollte eingeplant werden und auf alle Fälle müsste das Wasa-Museum auf dem Besuchsprogramm stehen. Um das bekannte Schiff wurde ein Gebäude errichtet. Imposant und beeindruckend ist die Geschichte der schwedischen Schifffahrt nachvollziehbar.

Eine Nacht im Gefängnis

Es wird Nacht und wo schläft man in Stockholm?

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Natürlich im Gefängnis!

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Das „Langholmen Youth Hostel“ war bis 1975 Staatsgefängnis. Idyllisch gelegen, auf einer grünen Insel und mitten in der Stadt. Das weiträumige Areal wurde umgestylt und in eine moderne Hotelanlage verzaubert. Ja, hier kann der Gast wohnen und danach schuldlos behaupten: „Ich habe eine Nacht im Gefängnis verbracht!“
Hinter vergitterten Hotelfenstern verbergen sich ehemalige Gefängniszellen. Dekorativ ausgestattet, selbst der Spiegel wurde in Form einer Guillotine gestaltet. Alte Gefängnisordnungen hängen aus und an der Rezeption zeigen mehrere Uhren die aktuelle Zeit in andren Gefängnissen an, auch die von Sing Sing. Harte Sitten, doch das Hotel ist gut gebucht. Restaurants laden ein und mittendrin ein Gefängnis-Museum. Skurril, doch ohne Probleme wird alles bestaunt. Eine Museumsführerin erläutert Details, führt durch Räume, Gänge und Zellen, beantwortet geduldig alle Fragen. Stockholm, mit dem Charme des Nordens, ist eine Reise wert.

Informationen:
Schweden-Werbung
Michaelisstraße 22
20549 Hamburg
Tel.: 040 32 55 13 10



Unser Redakteur Gerald H. Ueberscher (E-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de) besuc